#166 - Warum ich manche Dinge immer handschriftlich aufschreibe

Shownotes

In dieser Folge:

  • Warum Tippen und Denken zwei verschiedene Dinge sind
  • Was die Studie von Mueller & Oppenheimer (2014) über Handschreiben sagt
  • Warum handschriftliche Notizen tiefer im Gedächtnis verankert werden
  • Die drei Bereiche, in denen Stift und Papier unschlagbar sind
  • Wie du Handschreiben sofort in deinen Alltag integrierst

Leitfaden: "Alle Aufgaben auf einen Blick" - https://sandraott.info/alle-aufgaben-auf-einen-blick/

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zu Mitstruktur zum Erfolg, deinem Zeitmanagement-Podcast.

00:00:08: Schön, dass du heute wieder eingeschaltet hast!

00:00:11: Hallo und herzlich Willkommen zurück zu einer neuen Folge.

00:00:14: Schön es du heute dabei bist.

00:00:15: ich habe mir überlegt das wir ein persönlich privates Thema besprechen aber Das ist schon so ein bisschen so ein Thema, wo ich am allermeisten Fragen zu kriege.

00:00:28: Ich habe das ja schon mal gesagt, ich freue mich total wenn ihr mir E-Mails schreibt und Fragen stellt und da kommt tatsächlich kristallisiert sich raus dass das eine der häufigst gestelltesten Fragen ist die auch wirklich immer gerne und brav beantworte und ich nehme die heute tatsächlich noch einmal mit nämlich die Frage so ein bischen danach wie organisierst du dich denn Sandra?

00:00:45: Was nur zu viel Tool oder wie machst Du das eigentlich selber?

00:00:49: Denn ich gebe ja nicht so gerne Empfehlungen raus was es angeht einfach weil ich glaube, dass das Tool oder die Art wie wir planen uns organisieren.

00:00:59: individuell ist.

00:01:00: Der eine arbeitet gerne mit einem klassischen Projektmanagement-Tool wie beispielsweise Asana oder Manday, auch Trello ist ein Projektmanagement-Tools wiederum einer anderen Nutzen für alles und alles.

00:01:13: Notion das habe ich auch sehr lange gemacht, auch ein super tolles Tool.

00:01:16: andere haben einfach Notizbücher mit denen sie arbeiten, auch digitale Notiz bücher.

00:01:22: manche arbeiten so ein bisschen hybrid Beispielsweise ein digitales Notizbuch in ihrem Tablet oder in Ihrem iPad und jeder macht das irgendwie so ein bisschen anders.

00:01:35: Und ich möchte auch heute gar nicht so sehr darüber sprechen, denn das habe ich schon mal gemacht welche Tools und Apps ich so nutze sondern ich möchte heute nochmal über Stift- und Papier sprechen.

00:01:43: eines der größten Missverständnisse des Planens und des Organisierungs ist meines Erachtens diese Entscheidung zu einem entweder oder.

00:01:52: Entweder ich mache jetzt alles mit Stift und Papier, weil das meinem Herzen gut tut oder ich mache alles mit Apps und Systemen, weil dass einfach mit dem Umfang an Aufgaben die mit dem einen anderen Business oder dem anderen Leben einhergehen einfacher ist.

00:02:08: Ich glaube, dass es wichtig ist sich ein bisschen davon zu verabschieden, dass irgendwas alles können muss.

00:02:16: Und ich rede heute mal ein bisschen darüber, immer Tools nutze, weil die Vielfalt an Aufgaben natürlich ein bisschen schwierig ist manchmal handschriftlich mit einem Bullet Journal oder so abzudecken.

00:02:28: Nichtsdestotrotz arbeite ich aber auch handschriftlich und ich möchte da heute mal ein bisschen mit dir darüber sprechen warum wirklich so über den Tisch gehen und warum das tatsächlich auch wissenschaftlich hinterlegt ist, dass das nicht so eine nostalgische Geschichte ist sondern warum es tatsächlich wirklich schlau- und rechtsmatz tatsächlich ist.

00:02:54: Und warum das auch hilft unseren Kopf ein bisschen zu trainieren und Ruhe reinzubringen.

00:02:59: Wir wissen alle, dass wir in einer digitalen sehr schnellen Welt leben.

00:03:04: Notizenaufgaben, alle Ideen, alle Protokolle alles landet irgendwo in irgendwelchen Apps In irgendwelche... Ja ich meine Microsoft ist jetzt ja keine App in dem Sinne.

00:03:13: aber wenn wir jetzt Word und Co sehen dann halt in irgendwelschen Systemen Alles wird irgendwie so schnell getippt, schnell irgendwo reingehauen Aber eben auch genauso schnell ganz oft wieder vergessen.

00:03:24: Wie oft passiert es uns das?

00:03:25: wir irgendwas aufschreiben damit wir aufschreiben und nie wieder da reingucken.

00:03:31: Und genau das ist eigentlich so.

00:03:31: das Problem, dass tippen man sich sehr schnell, zu schnell würde ich sagen.

00:03:37: wir schreiben mit und wir schreiben auf ohne wirklich nachzudenken.

00:03:41: Wir schreiben sehr viel und wir halten Worte fest aber nicht wirklich Gedanken.

00:03:46: Das heißt also durch diese Geschwindigkeit die dahinter liegt können wir nur festhalten aber nicht das gleiche einfach nochmal überdenken.

00:03:54: Wenn wir handschriftlich unterwegs sind, dann funktioniert das alles ein bisschen anders denn es zwingt uns ja förmlich langsamer zu werden auch ein bisschen zu filtern weil wir in der Geschwindigkeit ja gar nicht mehr mit schreiben können sondern ein bisschen filtern müssen und wirklich entscheiden müssen.

00:04:10: was ist denn jetzt wichtig?

00:04:11: Und was möchte ich wirklich aufschreiben?

00:04:13: Und genau dass verändert das was im Kopf passiert!

00:04:17: Das ist jetzt nicht so'n Gefühl von mir sondern das ist Forschung und Wissenschaft.

00:04:22: Es gibt Psychologen, der eine heißt Müller, der andere wie dieser Atombombenmensch Oppenheimer.

00:04:29: Und die haben eine noch nicht so lange her, es sind vielleicht auch noch früher Studie.

00:04:35: erstellt und die haben in dieser Studie untersucht, was passiert.

00:04:38: Wenn Studierende in Vorlesungen tippen beziehungsweise wenn sie eben nicht tippe sondern handschriftlich Dinge mitschreiben.

00:04:45: und das Ergebnis war sehr eindeutig Wer tippt schreibt viel viel mehr Und wer mit der Hand schreibt der behält im Kopf viel vielmehr.

00:04:54: Warum ist es so?

00:04:56: Das Handschriftliche Mitschreiben das zwingt uns einfach dazu auch ein bisschen Naja, sagen wir mal zu paraphrasieren.

00:05:04: Wir können ja nicht wortwörtlich Dinge mitschreiben sondern wir müssen sie so aufschreiben dass sie möglichst in weniger Worten als jemandes vielleicht erzählt das wir es notieren und festhalten können was wirklich zählt und dadurch verarbeiten wird den Inhalt bevor er auf dem Papier landet.

00:05:24: ganz großer Unterschied.

00:05:25: Das andere ist fast so ein bisschen wie mitschreiben, also wie sagen wir mal, wie so stenografisch einfach das Mitschreiben was der Andere sagt?

00:05:32: Es ist einfach nur ein Festhalten von Worten.

00:05:34: Wenn wir das verkürzen müssen, parafasieren müssen, was auch immer wenn wir handschriftlich mitschreiben dann müssen wir tatsächlich überlegen was schreiben wir auf.

00:05:43: Das heißt wir transkribieren nicht!

00:05:46: Das ist ja das was wir letztlich tun wenn wir nur einfach Wort für Wort mitscheiben.

00:05:50: Beim Tippen schreiben wir letztlich nur mit.

00:05:52: Wir transkribieren und paraphrasieren nicht, ja?

00:05:54: Das Gehirn schaltet dann so in den Autopilot.

00:05:57: Da geht es nur nach darum möglichst schnell, möglichst viel mitzuschreiben.

00:06:01: Und diese Studien gehen sogar noch einen Schritt weiter.

00:06:05: Denn in der Neurowissenschaft hat man tatsächlich herausgefunden und zeigen können dass das Handschriftliche festhalten von Dingen mehr Bereiche im Gehirne aktiviert als Tippen.

00:06:18: Ja, Motorik wird dabei, ist klar.

00:06:21: Muss da die Finger schon benutzen?

00:06:23: Sprache aber auch weil du dir ja eine neue im Zweifel ganze lange Sätze kurz und klein zusammenfassen musst.

00:06:30: Aber auch das Denken.

00:06:31: denn tatsächlich müssen wir manchmal auch übersetzen was derjenige dessen Informationen wir mitschreiben wollen Denn er jetzt gerade wirklich gemeint hat.

00:06:39: All dass Arbeit zusammen Das heißt das gesamte Gehirn oder ein Großteil unseres Gehirns ist einfach mehr eingebunden Und Informationen verankern sich direkt.

00:06:47: ein Stück weit kurzgesagt.

00:06:51: Fassen wir kurz zusammen, was du mit der Hand schreibst das gehört deinem Gehirn schon direkt auf einer ganz anderen Ebene und was du tippst es hast zwar gespeichert aber eben nicht unbedingt mitgedacht.

00:07:03: Das ist mehr wie so ein Sicherheitsdinger.

00:07:05: ich habe jetzt erst mal da muss sich später nochmal ran.

00:07:07: Ganz oft machen wir das dann aber nicht mehr Noch besonders praktisch.

00:07:12: Aber es gibt tatsächlich ein paar Bereiche, in denen ich ganz bewusst meinen Stift und meinen Planer und mein Notizbuch zur Rate ziehe – erstens meine Top drei des Tages!

00:07:28: Nicht meine gesamte To-do-Liste ja?

00:07:30: Ganz, ganz wichtig sondern die Dinge, die für mich an diesem Tag wirklich zählen, die schreibe ich auf mit der Hand jeden Morgen.

00:07:37: Ich mache das morgens, ob du das morgens machst oder den Abend vorher.

00:07:40: Das ist letztlich wirklich egal!

00:07:42: Ich mach das morgen und das mache ich handschriftlich in meinem Planer.

00:07:45: Ja?

00:07:46: Ich habe einen Planer auf dem es eine Seite ein Tag – das ist für mich die richtige Größenordnung.

00:07:51: Viele nutzen das auch kleiner aber ich rauche Platz und deshalb benutze ich diese einen Tag-eine-Seite-Kalender.

00:07:59: Genau, das ist die erste Sache, die ich mache.

00:08:01: Die zweite Sache, ne?

00:08:03: Die ist das Ideen, schriftlich durchdenken möchte, arbeite ich ganz oft mit der sogenannten Thinking Time.

00:08:11: Habe ich schon häufiger darüber gesprochen?

00:08:12: das mache ich am Computer da schreibe ich erstmal so alles runter und versuche meine Gedanken zu ordnen immer dann wenn ich merke irgendwo hakt es ja und das passiert häufiger mal dass ich irgendwo Ideen habe und dann merke ja das ist gut aber irgendwas irgendwas passt nicht.

00:08:30: Das kann ich nicht lösen am Computer, das kann ich einfach nicht.

00:08:35: Dafür brauche ich einen Dienervierblatt und dafür habe ich auch ein Notizbuch, ein größeres und für mich meistens auch bunte Farben Und dann schreibe ich diese Ideen dort runter oder zeichne sie auch auf.

00:08:45: Ich arbeite viel mit Mindmaps und so, wenn nicht eine Idee jetzt in meiner App speichern wollen würde, ist die da.

00:08:52: Aber die ist dann nicht verarbeitet.

00:08:54: Also für kurzes Festhalten von A, ich habe folgende Idee... ...ist auch weiterhin meine App total super!

00:08:59: Oder mein System, also in dem Fall Trello, ist total super.

00:09:02: Da hab' ich einen Platz dafür wo ich sowas speichert kann.

00:09:05: aber beim Durchdenken wie gut die Idee ist und wie ich umsetzen kann.

00:09:08: Das muss ich handschriftlich machen.

00:09:10: handschriftlich, ja.

00:09:12: Und dann merke ich nämlich schon beim Schreiben und beim etwas durchdenken ob das jetzt wirklich so schlau ist, ob man das überhaupt so machen kann oder halt eben nicht.

00:09:21: Der dritte Teil den ich tatsächlich auch immer noch – oder sagen wir mal wieder?

00:09:26: Ich habe den zeitweise mal digital gemacht, mache aber eine ganze Weile jetzt schon wieder handschriftlich.

00:09:30: zu meiner Wochenreflexion!

00:09:32: Wenn ich mich hinsetze und reflektiere und überlege, wie war die Woche?

00:09:37: Was hat funktioniert oder was nicht.

00:09:39: Und was will ich in der nächsten Woche anders machen?

00:09:41: Auch das mache ich handschriftlich!

00:09:45: Das ist für mich super wichtig.

00:09:49: Ich schreibe mir die Fragen auch jedes Mal auf.

00:09:51: Bei mir steht immer ... Was war gut, was war nicht gut und was möchte ich nächste Woche anders machen?

00:09:56: Diese Fragen schreibe ich mir jedes Mal neu auf.

00:09:59: Ja das ist jetzt ja auch nicht die Welt diese paar Worte mal einmal aufzuschreiben.

00:10:02: aber ich will die Antworten wirklich durchdenken weil ansonsten kommt man ganz schnell in so eine Art System-Befriedigung rein und da bin ich groß drin, ganz groß!

00:10:11: Weil ich ja überall ständig Häkchen machen will habe ja schon das ein oder andere mal erzählt.

00:10:14: Ich bin hauptberuflich eigentlich Häkkchenmacher Aber ich könnte das ratzfatz abhandeln in so einer Reflexion Und deshalb muss ich mich wirklich hinsetzen, nicht nur damit befassen.

00:10:26: Deshalb schreibe ich die Fragen auf.

00:10:27: in dem Moment fängt meistens mein Gehirn schon an zu arbeiten und dann fangen wir an zu überlegen meinen Gehirnen und ich.

00:10:34: Was war denn wirklich gut?

00:10:35: Und was war nicht so gut?

00:10:38: Das sind die Dinge, die ich wirklich, wirklich handschriftlich aufschreibe.

00:10:43: Mir ist wichtig bei den Top drei des Tages beispielsweise diese Prioritäten schriftlich jeden Morgen festzuhalten zwingt mich förmlich wirklich nachzudenken nicht einfach stumpf aus der To-do Liste die vermeintlichen A-Prioritäten rauszukopieren oder das rauszuschreiben was gerade noch offen war sondern es zwingte mich dazu wirklich zu überlegen quasi so einen Art Schritt zurückzutreten und zu sagen okay.

00:11:09: Alles klar.

00:11:10: Neuer Tag, alles ist noch frisch!

00:11:13: Wie wollen wir heute wirklich daran arbeiten den nächsten Schritt zu gehen?

00:11:17: Was ist wirklich wichtig und was ist heute vielleicht nicht dran?

00:11:21: Das sind die Gedanken, die automatisch passieren und in dem Moment wo ich das schriftlich festhalte.

00:11:26: der Unterschied darin ist ja auch einfach wenn du etwas getippt hast kannst du ganz schnell wiederloschen.

00:11:32: Wenn du das aber einmal aufgeschrieben hast geht es nicht mehr so ohne weiteres.

00:11:35: Ich als kleiner Perfektionist finde das oft ganz schrecklich.

00:11:38: Wenn ich dann Dinge wieder in meinem Planer durchstreichen muss, dann sieht das so klingelig aus.

00:11:43: Das finde ich doof!

00:11:43: Das will ich nicht und deshalb denke ich nach ja für dich mit so einer Trello nicht.

00:11:48: Dann lösche ich halt die Karte.

00:11:49: Ja da scheiß der Hund drauf ne?

00:11:51: Entschuldigung aber so ist es ja.

00:11:54: Und am Ende des Tages zwingt mich das dazu wirklich zu durchdenken was ist denn jetzt was wirklich wichtiges?

00:12:00: Und diese Prioritäten schreibe ich eben in meinen Planern.

00:12:03: ganz wichtig.

00:12:04: Ich würde dir niemals empfehlen genau dass zu tun.

00:12:08: Es geht für mich nur darum mal klar zu machen, dass wir immer sehr schnell sehr viel einfach mal so runtergeschrieben haben.

00:12:15: Viele die bei mir ins Kennlerngespräch kommen oder die auch so mal E-Mails schreiben, bei denen höre ich ganz oft auch raus dieses Thema.

00:12:24: Ich mache soviel und ich bin eigentlich immer im Laufschritt unterwegs Und es ist immer so viel los und trotzdem habe ich immer wieder das Gefühl, ich mach nicht die richtigen Dinge tut, wenn man das so ein bisschen integriert in sein Leben.

00:12:38: Ist eine Sache die ganz wichtig ist, die wir total oft in dieser Welt finde ich vergessen.

00:12:43: Es wirklich bewusst mal ein bisschen langsamer zu werden.

00:12:46: und langsam bedeutet nicht dass wir jetzt auf einmal nur noch lahme Schnecken sind sondern es bedeutet, dass wir aus diesem ewigen Geschwindigkeitsrausch mal kurz austreten mischt.

00:12:57: Wir treten zur Seite und schauen uns das mal von außen an und sagen Moment so geht es aber nicht.

00:13:01: Ich kann jetzt nicht heute wieder den ganzen Tag im Laufschritt unterwegs sein und tausend Dinge machen.

00:13:05: Und am Ende des Tages denken, ja super jetzt hast du den ganzen Tag gearbeitet!

00:13:09: Du hast die Zunge hängt dir zum Hals raus aber das was eigentlich wichtig gewesen wäre dann hast du wieder nicht gemacht.

00:13:13: warum nicht?

00:13:14: Weil du sofort in diesen Strudel des schnell schnell noch mehr machen und tun kommst.

00:13:21: Also das Handschriftliche löst das nicht, ne?

00:13:24: Das ist immer noch alles schnell.

00:13:25: Ist klar!

00:13:26: Aber was das Handschriftliche tut... ...ist dass es dich so ein bisschen aus dieser automatisierten Geschwindigkeit rausnimmt.

00:13:32: Du hast ja die Chance das selber zu beeinflussen und das hier ist ein kleiner Weg das vielleicht zu tun.

00:13:38: Wenn du jetzt sagst Ne, Sandra ich kann mir das nicht vorstellen.

00:13:42: Ich will das alles an einem Ort, ich will dass alles digital dann ist es fein!

00:13:46: Ich kann dir trotzdem nur empfehlen mal darüber nachzudenken.

00:13:49: ein paar Dinge vielleicht wirklich mal und wenn's erstmal nur die Top drei sind in ein kleines Notizbuch in einen kleinen Planer in so'n Tischkalender was auch immer einzutragen Einfach mal zu merken, was macht das denn wenn man sich überlegen muss?

00:14:04: Was sind denn wirklich meine drei Prioritäten?

00:14:07: und auch das ist ein kleiner Spoiler.

00:14:08: Die meisten in meinem Mentoring struggling hard mit den Top-Drei.

00:14:12: ja Warum ist es so?

00:14:14: weil das schwer ist sich zu fokussieren?

00:14:17: Weil dass schwer ist festzulegen was heute wirklich dran ist.

00:14:21: Ich höre immer wieder die gleichen Dinge Und ich kenne ihr auch von mir nämlich wer das sollen denn die drei dinge sein?

00:14:25: ich habe bestimmt zwanzig.

00:14:27: Ja natürlich klar hast du die weil du dich nicht priorisieren willst.

00:14:32: Aber versuche dich einfach mal zu fokussieren, was sind denn wirklich die Dinge?

00:14:36: Es geht nicht darum dass du noch vielleicht ein paar andere Dinge machen musst.

00:14:39: Bei mir steht auch Spülmaschine ausräumen meistens nicht auf der Liste aber es geht darum wirklich mal zu entscheiden Was wäre denn wirklich wichtig für mich?

00:14:46: Was würde einen Unterschied machen und wie kann ich dafür sorgen das sich genau daran heute arbeite egal wie schnell und ja sagen wir vielleicht unplanbar der Tag manchmal auch wird?

00:14:57: Okay?

00:14:58: Versuch's einfach mal.

00:14:59: Es ist eine Idee und es ist ein Hinweis, kein Zwang andere Dinge funktionieren auch gut aber die hier geben dir die Möglichkeit zu denken bevor du tust und das kann sehr hilfreich sein!

00:15:11: Wir haben jetzt über bewusstes Aufschreiben gesprochen.

00:15:14: ich möchte dir noch zum Schluss einen Gedanken mitgeben.

00:15:17: Der erste Schritt zu Mehrklarheit im Kopf ist ganz oft einfach derselbe.

00:15:23: Es ist immer wieder der alles raus aus dem Kopf, Alles was du irgendwo an Informationen irgendwo gesammelt hast zusammensuchen und alles an einen Ort packen.

00:15:33: ja Und von dort aus können wir wirklich erst anfangen eine Struktur aufzubauen.

00:15:38: Ja aber das muss erstmal alles an einem ort.

00:15:41: und Du weißt sehr wahrscheinlich wenn du den podcast schon kennst Wenn du nicht kennst weiß es jetzt gleich dass es da von mir einen kleinen Kurs gibt, ja wirklich ein Mini-Kurs.

00:15:49: Alle Aufgaben auf einem Blick heißt der, der kostet null Euro, sage und schreibe Null Komma Null Euro.

00:15:55: das ist ein Minikurs, der besteht aus einer Vorlage aus einem Audio und aus einem kleinen PDF Hinweis wie du damit arbeiten kannst.

00:16:03: Das ist kein digitales Pflichtsystem.

00:16:06: natürlich ist es aufgebaut letztlich auf einer digitalen Vorlage.

00:16:10: aber diese digitale vorlage ist letztlich nur eine Informationen, wie du das am besten aufbaust und niemand zwingt dich, dass genauso zu machen.

00:16:20: Niemand zwingte ich, das digital zu machen!

00:16:23: Nur die Informationen, die dort vorgegeben werden, die sind zum Planen ultra hilfreich.

00:16:29: Und wenn Du magst dann druckst Du das aus und füllst es handschriftlich aus.

00:16:33: oder Wenn Du magest dann druckst Du dir das Aus und überträgst das in Dein Bullet Journal oder in deinen Planner.

00:16:39: Okay?

00:16:40: Ganz in deinem Sinne, ganz nach deiner Fassung so wie du am liebsten arbeitest.

00:16:44: Denn sonst machst du es nicht!

00:16:46: Ich kann dir dreißig mal sagen nutzt Trello oder arbeite ab morgen mit Monday.

00:16:50: Ja dann wirst du mir sagen okay Sandra das mache ich und dann machst du das eine Woche und am Anfang hast du noch so Neulust.

00:16:55: Denkst du so?

00:16:56: ja das ist toll das wird mein Leben komplett ändern.

00:16:59: Wirds nicht ne Spoiler Sondern es wird die Probleme einfach nur woanders sichtbar machen.

00:17:04: wichtig ist einfach Dass du das nutzt, was für dich funktioniert.

00:17:09: Was du magst, was dir gefällt.

00:17:11: Okay?

00:17:12: Das ist wichtig!

00:17:13: Also wenn du das machen möchtest der Link ist in den Show Notes dann kannst du dir das direkt schnappen und kannst damit arbeiten dass es super hilfreich.

00:17:22: so.

00:17:23: Die heutige Folge war ein bisschen anders, nicht nur sehr auf Produktivität sondern es geht natürlich wie immer für mich darum dass es dir mit deiner Planung gut geht.

00:17:32: Das es zu dir passt das es zu deiner Struktur passt und so weiter.

00:17:36: okay?

00:17:37: Bisschen persönlicher weil ich dir gesagt habe will ich das machen.

00:17:40: Ich finde das wichtig.

00:17:41: Ich finde es immer noch schön, ich finde immer noch, dass sollte hier so sein als würden wir gemeinsam Kaffee trinken und wenn du das auch so empfindest und dir das gefällt dieser Art... Ich habe das letzte Woche schon gedacht hab dazu auch eine ganze Menge Feedback bekommen, dass nicht jedem immer so bewusst ist.

00:17:55: also sowohl eine Bewertung dieses Podcasts als natürlich auch ein Abo hilft mir unheimlich weiter für diesen Podcast den weiter verbreiten zu können denn je besser diese Kennzahlen sind umso mehr sehen Spotify Apple und Co sich dazu in der Lage, den auch weiter auszuspielen und deshalb würde ich mich sehr freuen wenn du mir ein Abo da lässt.

00:18:15: Wenn du meinen Podcast mit fünf Sternen bewertest all diese Dinge würden natürlich helfen.

00:18:19: Ich freue mich auch riesig wie immer über eine E-Mail.

00:18:22: jetzt wünsche ich dir erst mal noch einen schönen Tag Eine schöne Woche und eine gute Zeit.

00:18:27: wir hören uns alle spätestens in der nächsten Woche.

00:18:28: bis dahin tschüss.

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