#168 - Warum deine Woche spätestens ab Mittwoch auseinanderfällt
Shownotes
Viele Wochen starten motiviert — und fühlen sich spätestens ab Mittwoch komplett chaotisch an.
Nicht unbedingt, weil du zu wenig arbeitest.
Sondern oft, weil deine Planung nie für deinen echten Alltag gemacht war.
In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber:
– warum Wochen oft schleichend auseinanderfallen – weshalb Motivation das Problem meistens nicht löst – warum das Lauteste fast immer gegen das Wichtigste gewinnt – und wie du deine Planung realistischer gestalten kannst
Wenn du gerade das Gefühl hast, ständig beschäftigt zu sein — aber trotzdem nicht wirklich voranzukommen, dann ist diese Folge für dich.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zu mit Struktur zum Erfolg deinem Zeitmanagement Podcast.
00:00:08: Schön, dass du heute wieder eingeschaltet hast!
00:00:11: Bevor wir loslegen ein ganz kurzer Hinweis.
00:00:14: Falls Du jetzt gerade das Gefühl hast, dass Du irgendwie ständig so viele Aufgaben im Kopf hast und die alle so rumschwirren und kreisen und Du irgendwie immer wieder das Gefühl ist, als Du den Überblick verlierst oder auch wenn Du nie so richtig weiß vormitt überhaupt anfangen solls dann hol Dir doch bitte auf jeden Fall mein Null-Euroangebot aller Aufgaben auf einen Blick.
00:00:32: In diesem Angebot, das ist ein kleiner Kurs.
00:00:34: Ein Mini-Kurs begleite ich dich Schritt für Schritt dabei erstmal wirklich wieder so richtig Klarheit da reinzubringen.
00:00:40: was ist überhaupt dran?
00:00:41: Was sind für Aufgaben da?
00:00:42: Was für Projekte?
00:00:43: Was for offene Themen?
00:00:44: erst mal alles raus aus dem Kopf und organisieren Und das ganze alltagstauglich ohne riesige Projektmanagement Tools oder kompliziertes Zeitmanagement.
00:00:56: Den Link findest du direkt in den Show Notes.
00:00:57: und jetzt starten wir direkt mit der heutigen Folge.
00:01:01: Hallihallo!
00:01:01: Herzlich Willkommen zurück zu einer neuen Folge.
00:01:03: Ich freue mich riesig, dass du heute wieder dabei bist.
00:01:05: Ich muss vorab kurz sagen ich habe das Gefühl ihr habt ein leichtes Kratzen im Heiß und falls das sich bewahrheiten sollte muss eventuell zwischendurch mal was trinken.
00:01:14: Es steht auch bereit.
00:01:15: Ich habe aber kein Lust das hinterher rauszuschneiden Und ich will auch nicht, dass es ein ASMR-Podcast wird.
00:01:20: Keine Sorge!
00:01:20: Ich versuche so leise wie möglich zu machen und aber kann halt sein damit ich nicht hier völlig und ganz meine Stimme verliere.
00:01:28: Wir sprechen heute über einen Thema, über das ich schon häufig gesprochen habe.
00:01:31: Aber wir gehen noch mal ganz tief rein in das Thema.
00:01:35: Planung.
00:01:36: Ja, aber warum klappt bei mir die Planung eigentlich immer nicht?
00:01:38: Wenn so spätestens ab Mittwoch, mittwochs auf so'n ausschlaggebender Tag hier sowieso alles im Bach runtergeht Und die Situation ist einfach oft die gleiche.
00:01:46: Wir fangen Montags an und sind ja montags... Ich weiß nicht ob du das auch so empfindest, aber ich habe montags oft dieses Neujahrs-Gefühl.
00:01:54: Dieses neue Woche weißes Blatt alles von vorne, alles gut.
00:01:59: Ich bin super motiviert!
00:02:00: Das kann jetzt eigentlich nur gut werden.
00:02:02: Meistens ist es auch so.
00:02:03: Montag, morgen, oft auch sogar der ganze Montag läuft eigentlich noch ziemlich gut.
00:02:09: Montags morgens setzen wir uns hin.
00:02:10: Wir haben einen Plan.
00:02:11: Wir wissen auch ungefähr was diese Woche wichtig ist vielleicht sogar unsere top drei der Woche festgelegt und wie gesagt motiviert, wir sind motiviert und denken diese Woche wirds funktionieren.
00:02:21: Diese Woche wird besser!
00:02:22: Diese Woche bin ich strukturiert?
00:02:24: Ich hab's im
00:02:25: Griff!".
00:02:26: Und dann passiert irgendwie sowas.
00:02:29: Irgendwas passiert.
00:02:30: Kommt was dazwischen oder dauert länger als geplant... Wir haben eine Sache uns vorgenommen und haben nicht so richtig Lust drauf.
00:02:38: also es ist nichts unbedingt irgendwas dramatisches sondern eher so ein schleichendes Gefühl von, na ja, ganz hundert Prozent ist der Plan nicht aufgegangen.
00:02:46: Und dann kommt der Dienstag und er wird schon mal direkt irgendwie anders als wir gedacht haben.
00:02:51: Der wird vielleicht voller... da kommt irgendwas dazu, vielleicht fällt zwar auch was weg aber etwas anderes kommt hinzu und irgendwie merken wir es schon.
00:02:58: also eigentlich stand das gar nicht so auf unsere Agenda die wir uns dafür diese Woche gemacht haben.
00:03:03: Aber gut sei's drum!
00:03:05: Dann kommt oft der Mittwoch kommen neue Themen hinzu.
00:03:10: Es sind noch Themen von gestern vorgestern, also Montag-Dienstag die wir vielleicht erstmal beiseite geschoben haben weil sie ja nicht in unseren Plan passen und dann will vielleicht noch irgendjemand was von uns.
00:03:21: und irgendwas dauert länger wie gesagt und das führt dann schon oft dazu dass wir so anfangen zu springen.
00:03:28: mehrere Aufgaben, mehrere sind offen, mehrere ist wichtig und mehrere sind auch gleich dringlich.
00:03:34: Das heißt also spätestens am Mittwoch versagt oft die ja oft zitierte Eisenhower-Matrix.
00:03:40: das heißt es wird dann schon schwierig zu sagen okay wir priorisieren jetzt einfach mal nach wichtig und dringend weil da ist längst alles in so fließend ineinander übergelaufen und dann haben wir plötzlich dieses Gefühl wenn das passiert spätestens wenn wir so anfangen zwischen Aufgaben, die wirklich gleichen Dringlichkeit und Wichtigkeitsgrad haben dazwischen hin- und herzuspringen.
00:04:01: Dann haben wir das Gefühl es uns die Woche mal wieder völlig entgleitet dass sie uns so wegläuft aus der Hand läuft.
00:04:07: ja Und dabei ist das wichtigste was wir uns vorgenommen haben einfach auch noch nicht passiert.
00:04:12: Ja Wir wollten unsere top drei haben vielleicht mal mit irgendwas angefangen aber wir sind noch nicht dazu gekommen da wirklich in die Tiefe zu gehen.
00:04:19: Aber wir realisieren, wir sind die ganze Zeit am tun.
00:04:23: Wir machen und tun aber es wird nichts fertig und irgendwie wird auch nix klarer.
00:04:28: ich weiß nicht ob dir diese Situation auch so vertraut ist dass du manchmal an Dingen arbeitest und nicht ausautomatisch.
00:04:34: dadurch das du irgendwas daran machst wird's klarer.
00:04:37: Und das ist eigentlich das Thema, wo ich heute mit dir darüber sprechen möchte.
00:04:40: Denn das Problem liegt nicht daran, wo wir dann ganz schnell hinkommen nämlich zu sagen ja der Plan warm ist oder wir können uns überhaupt nicht organisieren unser Leben passt einfach nicht zu einem Plan.
00:04:51: Das ist auch etwas was sich sehr oft höre ist so Ja bei mir läuft es alles ganz anders und damit hat es gar nichts zu tun.
00:04:57: Es liegt übrigens mal wieder nicht an Disziplin und es liegt auch mal wieder Nichts an Motivationen.
00:05:01: Das kannst du eigentlich immer ein bisschen als Grundvoraussetzung sehen.
00:05:05: Disziplin und Motivation sind nicht das Problem, sondern es liegt an etwas ganz Entscheidenden über das ich heute mit dir sprechen möchte.
00:05:12: Nämlich daran wofür wir eigentlich planen?
00:05:15: Denn wir planen für ideale Tage!
00:05:18: Für ideale Versionen von uns und nicht für unser echtes Ich in unserem echten Alltag.
00:05:28: Und das ist ein riesengroßer Denkfehler, den wir da machen.
00:05:32: Viele planen ihre Woche so als würde die ab Montagmorgen einfach nach Schema F ablaufen.
00:05:38: Ab Montag morgens einfach konzentriert Aufgaben abarbeiten!
00:05:43: ohne Unterbrechungen, ohne spontane Themen, ohne Müdigkeit, ohne Kopfschmerzen.
00:05:47: Ohne Menschen die was von uns wollen!
00:05:49: Ohne Dinge die plötzlich wichtiger werden, ohne Sorgen, Gedanken und Nöte.
00:05:53: Also ungefähr planen wir so.
00:05:54: Montag machen wir mal Projekt dabei, Dienstag machen das Konzept fertig, Mittwoch machen wir alle Mails aufgelesen also inbox zero komplett, Donnerstag machen alles für den Kunden fertig und Freitag machen richtig schönen Organisationstag.
00:06:08: Und auf dem Papier, wenn wir das so Sonntags oder wann auch immer machen sieht das super aus.
00:06:14: Ja?
00:06:15: Das mega!
00:06:16: Das motiviert uns richtig Montagmorgen loszulegen.
00:06:19: Das Problem ist aber dass es nicht das echte Leben Denn das echte Leben sieht anders aus.
00:06:25: Da kommen Rückfragen, da kommt spontane Aufgaben, da kommen irgendwelche Nachrichten, E-Mails, WhatsApps... Da sind Entscheidungen zu treffen!
00:06:34: Da brauchen Dinge länger als wir gedacht haben weil da irgendwie eine andere Komplexität dahinter steht oder wir Sachen nicht vorliegen haben die wir erst mal besorgen müssen.
00:06:42: Da kommt auch mal mentale Entschöpfung hinzu und dann kommt ein ständiger Kontextwechsel dazu.
00:06:48: Dann klingelt das Telefon, dann kommt die Mail, dann bekommt das Kind rein rund auf Klo und hat irgendwo hingekotzt.
00:06:54: Dann kommen die Handwerker oder die kommen eben auch nicht, ja?
00:06:57: Und genau deshalb bricht der Plan oft zusammen.
00:07:01: Der berichtet nicht zusammen weil wir unfähig sind, weil wir undiszipliniert sind, Weil wir unmotiviert sind!
00:07:06: Weil wir Idioten sind!
00:07:07: Nein sondern weil er nicht für unsere Realität gebaut ist.
00:07:11: Ich gebe dir jetzt einen brandaktuellen Ausschnitt aus meinem heutigen Montag.
00:07:15: Du hörst die Podcastfolge Die erscheint morgen am Dienstag Und das ist Montag, mein erster Januar-Like-Montag.
00:07:23: Heute wird alles gut.
00:07:24: so könnte es ja sein und ich denke mir wunderbar die Woche fängt an endlich keine Feiertage mehr.
00:07:29: Alles läuft wie geschmiert.
00:07:32: So heute Morgen aufgestanden alles läuft halbwegs Wie am Schnürchen denkt man noch?
00:07:38: Man macht seinen Krams setzig an den Traptisch.
00:07:40: Meine Tochter hat in der ersten Stunde einer Klassenarbeit geschrieben und hatte einen Kreislaufkollaps.
00:07:47: So, das heißt die musste schon mal nach Hause.
00:07:49: Einer der Kater ist vor zwei Wochen operiert worden und er kommt nicht richtig auf die Beine und seit gestern geht es ihm wirklich zunehmend schlechter.
00:07:56: Das heisst also ziemlich dringender.
00:07:57: Tierarztanrufe müssen heute Mittag zum Tierarst.
00:08:01: Seit anderthalb Wochen habe ich keinen warmen Wasser zuhause.
00:08:04: Das heißt wir warten noch immer wieder auf Handwerker, die auch immer noch nicht wissen was los ist.
00:08:08: Das ist der Montag in der Realität.
00:08:12: Der führt dazu, dass ich die Tochter von der Schule abgeholt habe und mich ein bisschen um die kümmern muss, dass sie wieder auf die Beine kommt.
00:08:18: Das führt dazu das ihr heute Mittag mit der Katze zum Tierarzt musst!
00:08:21: Das führt dafür, dass sich morgen und auch nachmittags sehr wahrscheinlich mindestens mal den ganzen Tag zu Hause sein muss weil irgendwann die Handwerker kommen und es führt dazu dass irgendwie auch andere Dinge so ein bisschen ja anders sind einfach weil Ja, kein Warm-Massa zum Beispiel heißt keinen Duschen.
00:08:37: Kein Dies, kein Das, ne?
00:08:38: Solche Dinge und von daher ist das die Realität.
00:08:43: ein normal geplanter Wochenplan den ich auch gemacht habe es nicht in der Lage das zu reflektieren Und deshalb ist es wichtig zu verstehen dass es ganz oft eine natürliche Diskrepanz gibt zwischen einer Planung Die wir machen und der Realität.
00:09:00: Ja, jetzt ist es wichtig dass wir versuchen möglichst viel zu antizipieren.
00:09:05: Achtung!
00:09:06: Jetzt kann ich natürlich nicht antizippieren das das Kind nicht fit ist, dass der Katz nicht fit isst, dass das Wasser nicht warm ist, da kann ja nicht alles antizibieren.
00:09:14: wie soll das gehen?
00:09:15: Aber wichtig ist dass wir unseren Plan trotzdem irgendwie anfangen für die Realität zu bauen.
00:09:22: Wir schauen uns das an, wie das gehen kann.
00:09:24: Am Montag ist es ja so dass häufig noch deshalb alles funktioniert weil wir frisch starten.
00:09:29: Da ist auch wie heute bei mir am Montag die Anfangsenergie, diese Startenergie.
00:09:34: Wir haben noch einen Überblick, wir sind noch motiviert da sind neunig dreißig Sachen aufgelaufen und es ist alles recht frisch.
00:09:39: Es ist alles klar.
00:09:40: je mehr neue offene Themen aber dazu kommen umso voller wird der Kopf wieder.
00:09:46: Manchmal schon ab Dienstag, aber so ab Mittwoch passiert dann Folgendes.
00:09:50: Wir fahren nur noch auf Sicht und wir arbeiten auch nur noch Aufsicht.
00:09:54: Das heißt, dann entscheidet was wir tun nur noch Was am lautesten ist, was am meisten drückt.
00:10:01: wer wartet welche mail blinkt?
00:10:03: das fühlt sich dringend an Und dadurch verschiebt sich nämlich dann was ganz entscheidendes.
00:10:07: Während wir in der eigentlichen Wochenplanung noch den Überblick haben, was wirklich wichtig ist und woran wir arbeiten wollen weil das für uns oder die nächsten Schritte super wichtig ist passiert dann auf einmal etwas was einfach den Unterschied macht denn dann gewinnt das Laute gegen das Wichtige.
00:10:24: Das hat nichts mit falschen Prioritäten zu tun.
00:10:27: Das hat einfach was damit zu tun dass unser Gehirn anfängt den Druck zu reduzieren.
00:10:33: Da konnten tausend Dinge von außen.
00:10:35: und dann weiß, muss irgendwas getan werden damit dein Nervensystem das auch so ein bisschen mitmacht.
00:10:39: Und dann fängt das Gehirn einfach an zu sagen okay da wo es brennt, dann fangen wir jetzt an, dann brennen wir das wenigstens nicht mehr.
00:10:45: Das ist ein riesengroßer Unterschied!
00:10:47: Das hat nichts mit falsch gesetzten Prioritäten zu tun.
00:10:50: Ich kann immer nur wieder sagen wenn dein Dachstuhl brennst zuhause Kannst du dich nicht an deinen Schreibtisch setzen und sagen Nö also ich muss jetzt erstmal meinen Top drei machen und liebes Feuer Dann können wir reden.
00:11:01: So funktioniert ja nicht funktioniert ja auch im Alltag nicht.
00:11:04: Wenn was kommt, was dringend ist, was wirklich dringnd ist ,was schreit und laut ist, fühlt sich das für uns an und vor unserem Gehirn- und Nervensystem als würde der Dachstuhl brennen!
00:11:13: Und dann kannst du dich nicht da hinsetzen und sagen, Jo, ich mache aber jetzt erstmal meine Top drei.
00:11:17: Es wird dein Gehirne überhaupt nicht zulassen.
00:11:19: Das heißt... Es ist eine natürliche Reaktion, ne?
00:11:23: Viele denken in diesem Moment aber ich kriege meine Prioritäten einfach nicht in den Griff.
00:11:28: Ich setze meine Prioritäten falsch!
00:11:30: Das ist nicht das Problem.
00:11:32: Ist einfach ein Übersichtsthema okay?
00:11:35: Wir planen oft auch einfach viel zu eng.
00:11:38: Wir wissen, dass der wahrscheinlich was dazwischen kommt.
00:11:41: Aber wir möchten das ja nicht und deshalb planen wir nach dem was wir möchten.
00:11:45: ich nenne das gerne immer Wunschzettelplanung und sagen also nächste Woche da kommt mal nichts dazWischen.
00:11:50: Wie realistisch?
00:11:51: Das haben wir gar nie auf den Schirm.
00:11:53: Viele Wochen scheitern nicht daran, dass zu wenig Zeit da ist Scheitern daran, Dass zu wenig Puffereien geplant wurde.
00:12:01: Die Woche ist von Anfang an komplett voll und dann reicht eine zusätzliche Sache.
00:12:05: Und alles kippt, alles kipped!
00:12:07: Die meisten Menschen planen nur für ihre Aufgaben.
00:12:10: ja?
00:12:10: Ich muss jetzt... ich kenne das noch.
00:12:12: Ich hatte früher auch als sie doch angestellt war ne To-do Liste.
00:12:14: die hatte gut und gerne immer so um die Fünfzig Punkte.
00:12:17: und wenn ich dann mal angefangen habe vernünftig zu priorisieren wie ich mir es so gedacht habe da waren von den fünfzig Punkten vierzig, super wichtig und dringend.
00:12:27: Und vielleicht zehn reicht auch wenn sie freitagfertig sind.
00:12:30: das ist keine priorisierung.
00:12:32: ja da fehlt auch wirklich der überblick und die ehrlichkeit.
00:12:35: was is denn jetzt wirklich wirklich dran und wirklich wichtig?
00:12:40: das heißt Wenn wir anfangen zu planen und die Woche komplett voll ist.
00:12:45: Und es kommt eine Sache, das dazwischen kippt dein Plan!
00:12:49: Die Menschen planen ihre Aufgaben, sie planen nicht ihre Realität.
00:12:52: Die Realität dahinter bedeutet aber... Es kommt ein Termin dazu oder der dauert länger?
00:12:57: Es ruft jemand an oder schreibt eine Mail wie gesagt, der Kind is krank, der Katz is krang.
00:13:01: Wir sind selber vielleicht auch nicht immer fit.
00:13:04: Wir planen ja auch immer für unser Bestes.
00:13:06: ich Das steht aber ganz selten Montagsmorgen, Dienstagsmorgens und Mittwochsmorgens in der gleichen Verfassung auf.
00:13:12: Du bist nicht jeden Tag gleich fit, du hast nicht immer gut geschlafen, du bist nicht immer ganz gesund, du bis nicht immer aufs hundertzwanzig Prozent deiner Leistungsfähigkeit.
00:13:19: Manchmal braucht man ein bisschen länger zum Denken manchmal ist es draußen über dreißig Grad warm und das alles ein bisschen schwieriger und wir können nicht acht Stunden konzentriert arbeiten auch wenn wir das so gerne planen.
00:13:29: Es funktioniert nicht!
00:13:31: Und wenn dann noch drei neue Themen reinkommen spätestens dann ist Chaos und wenn unsere Planung keinen Platz dafür hat fühlt sich die Woche sofort an wie Scheitern, obwohl ja eigentlich nur Alltag passiert.
00:13:43: Das heißt wir müssen versuchen das zu antizipieren.
00:13:48: Ich kann es schon gesagt man kann nicht alles vorhersehen.
00:13:51: alle Eventualitäten geht nicht aber Puffer sind wichtig.
00:13:55: Motivation hilft hier übrigens nicht.
00:13:57: jetzt kommt der Moment wo ich kurz was trinken muss.
00:14:03: Motivation hilft hier nicht und das versuchen viele, die versuchen dieses Problem mit Motivations zu lösen.
00:14:08: Ich muss mich besser zusammenreißen!
00:14:10: Ich darf mich nicht immer so ablenken lassen.
00:14:12: ich muss mal ein bisschen konsequenter sein.
00:14:14: mein Gott reist sich doch mal zusammen.
00:14:17: aber das löst das problem ja nicht denn selbst wenn man hoch motiviert ist Kann man unrealistische Wochen dauerhaft nicht tragen?
00:14:23: Funktioniert nicht, egal wie motiviert du bist.
00:14:25: Und genau deshalb fühlen sich viele Wochen irgendwann so schwer an – immer, immer schwerer!
00:14:31: Nicht weil wir faul sind oder weil wir unstrukturiert sind sondern weil das System nur dann funktionieren kann wenn alles perfekt läuft.
00:14:39: und das liebe Damen und Herren Das tut unser Alltag nicht, der läuft nicht perfekt.
00:14:44: Den Gefallen tut er uns nicht!
00:14:46: Ist einfach so... Was können wir aber jetzt machen?
00:14:48: Wie können wir denn jetzt raus
00:14:50: da?!
00:14:51: Der wichtigste allererste Schritt ist einfach dieser Hör auf für die idealen Tage zu planen.
00:14:56: Hör auch für dein ideales Ich-Zuplan und den Idealen Tag zu plann.
00:15:01: Echter Alltag bedeutet es kommen Unterbrechungen.
00:15:04: Ja das ist Alltag.
00:15:06: Deine Energie schwankt.
00:15:07: Das ist Alltag.
00:15:09: Neue Aufgaben kommen dazu oder nicht.
00:15:11: alles klappt so, wie du dir das vorgenommen hast.
00:15:14: und wenn du das machst dann wird Planung stabiler weil sie lockerer wird.
00:15:19: Das kann manchmal sein dass du denkst Er ist aber ein bisschen leer.
00:15:23: jetzt, der Plan.
00:15:24: Macht ihr mal keine Sorgen?
00:15:25: Voll wird er noch von ganz alleine!
00:15:28: Aber das ist auch ein Trainieren des eigenen Fokus-Systems.
00:15:32: worauf kann und will ich mich fokussieren.
00:15:34: Vielleicht auf drei Dinge in der Woche und nicht auf vierzig am Tag.
00:15:39: Die Planung wird dann stabiler weil sie lockerer wird, weil da Luft ist.
00:15:43: Ich sage es immer wieder gerne, ein Kalender, der weiße Stellen hat, ist ein guter Kalender Wenn du weniger reinpackst, wenn du Puffer einbaust.
00:15:52: Und das ist auch ganz wichtig!
00:15:54: Vorher entscheidest was wirklich wichtig ist.
00:15:57: Ganz entscheidender Schritt im Gesamtsystem ist das zu tun.
00:16:01: Es geht zwar mehr um Kurs auch in den Neunneunzig Euro-Kurs und auch im Hundertneunneinzig Euro Kurse.
00:16:07: Das sind alles so Themen wo es um Umsetzung geht.
00:16:10: Ist das superwichtig dass du vorher entscheiderst?
00:16:14: Was wichtig ist, weil sonst wenn du das im Stress tun musst wird es katastrophal.
00:16:19: Und dass das entscheidend was wichtig ist können nicht zehn oder zwanzig Dinge sein.
00:16:23: Das könnten zwei oder drei sein, nicht mehr und das sind dann wirklich wichtige Dinge Wenn auf einmal alles wichtig ist.
00:16:28: da müssen wir vielleicht das Prioritätensystem nochmal anschauen.
00:16:31: vor allem ist es wichtig, dass du erstmal akzeptierst für dich selber das nicht alles gleichzeitig passieren kann.
00:16:38: Stell dir wenn du diesen Gedanken hast.
00:16:40: ich muss aber noch, ich muss noch dies und jetzt muss ich gleich auch noch das und das muss auch in einer Stunde fertig sein.
00:16:44: kannst du dir selber mal so ein Bild von dir visualisieren wie du mit zehn Armen irgendwie versuchst alles gleichzeitig zu machen?
00:16:50: Das funktioniert nicht!
00:16:52: Erstmal wird das Ergebnis schlecht und es sei einfach schlecht für dich und es kommt nichts dabei raus.
00:16:56: ne, das ganz wichtig.
00:16:58: Das klingt banal, aber genau daran scheitert das.
00:17:02: Ich sehe es immer wieder weil innerlich immer noch der Anspruch da ist ich muss aber diese vierzig Aufgaben diese Woche schaffen Ja?
00:17:09: Ich habe jetzt priorisiert und meine top drei sind das und dass.
00:17:12: Aber die anderen sieben-dreifig Aufgabe muss sich auf jeden Fall auch alle diese Woche noch schaffen.
00:17:16: Nein!
00:17:17: Wer sagt das?
00:17:18: du sagst das Du musst akzeptieren, dass das nicht funktionieren kann.
00:17:22: Das ist erstmal manchmal so ein bisschen schmerzhaft Aber es ist realistisch!
00:17:27: Du kommst immer näher in die Realität, wenn du wirklich mal ehrlich zu dir bist und sagst okay ich guck mir jetzt mal meinen Kalender an.
00:17:33: Ich gucke meine Aufgaben an.
00:17:35: Okay das kann nicht funktionieren.
00:17:37: Ich nehme jetzt diese zwei bis drei Dinge vor denn ganz ehrlich... Wenn du diese zwei oder drei Dinge geschafft hast und du merkst auf einmal, ich hab noch Platz.
00:17:45: Dann hindert dich doch kein Mensch daran das andere noch eine Aufgabe dazu zu nehmen?
00:17:49: Oder vielleicht sogar noch eine weitere?
00:17:51: Das ist doch egal!
00:17:52: Es geht aber darum dass du für dich erstmal klar machst was muss unbedingt passieren diese Woche Und dann kannst du ganz anders in einem ganz anderen System arbeiten Weil du dir den Druck nimmst und weil du auch deinem Gehirn diesen Dachstuhl brandnimmst.
00:18:07: Weil dein Gehirnt steht ja ständig unter.
00:18:09: ach du liebe Zeit, ach tu liebe Zeit!
00:18:11: Ich muss uns hier irgendwie retten.
00:18:13: Nö das ist dann gar nicht mehr so.
00:18:14: Dann kann sich das auch mal berühren und kann tatsächlich denken voll praktisch.
00:18:19: Es gibt ein paar Fragen, die super hilfreich sind um sich dem so ein bisschen zu nähern.
00:18:23: Die möchte ich dir ganz gerne heute mitgeben weil sonst ist das hier so'n bisschen...die Frage aber wie mache ich es jetzt?
00:18:28: Wie mache ich's jetzt?
00:18:29: Eine der wichtigsten Fragen, den ich mir auch selber immer wieder stelle und die kann ich wirklich nur empfehlen mitzugeben, weil die so ein bißchen auch das Muster unterbricht.
00:18:38: Ist dich wirklich aufzuschreiben nicht nur im Kopf dran denken sondern aufzusschreiben.
00:18:43: was darf diese Woche auf keinen Fall hinten runterfallen?
00:18:47: Nicht dieses, was wäre schön zu schaffen?
00:18:49: Denn so machen wir es ja oft.
00:18:51: Sondern das darf auf keinen Fall hinten runterfallen!
00:18:54: Auch nicht, was könnte man machen oder was könnte noch schaffen?
00:18:57: Oder was wäre wirklich gut wenn das noch geschafft... Ne, was darf diese Woche auf keinen fall hinten runter
00:19:02: fallen?!
00:19:03: Ich muss noch Angebot an Kunde A schicken.
00:19:05: ich habe einen Termin mit Kunde B da geht's um ein Nachfolgeauftrag und auf jeden Fall einen Post auf Instagram.
00:19:11: Was weiß ich?
00:19:13: Drei Sachen, nicht mehr.
00:19:15: Wenn du das vorher nicht klar entscheidest, dann übernimmt spätestens am Mittwoch, wie gesagt.
00:19:22: Oft aber schon früher deine Alltag und der übernimmt die Entscheidung ab.
00:19:27: Denn dann gewinnt automatisch das Lauteste!
00:19:30: Und du sitzt am Freitagabend oder Samstagmorgen dauernd was, was du dann machst?
00:19:33: Dann schreibst du das Angebot an den Kunden.
00:19:35: Dann musst du noch den Insta-Post machen und dann musst du auch auf jeden Fall sagen, ah Kunde jetzt, ich krieg ja auch noch etwas von mir... Das wollen wir nicht, sondern wir wollen vorher entscheiden was ist dran und was ist wichtig.
00:19:46: Und nicht das Laute, dass Schnelle und das mit dem Druck entscheiden lassen!
00:19:51: Ich kann nur noch mal wiederholen, dass das alles etwas musterunterbrechend ist.
00:19:57: Es überrascht übrigens auch ganz viele.
00:19:59: Eine realistische Woche fühlt sich am Anfang viel zu leer an Viel zu leicht, viel zu wenig, vielzu Weiß ich nicht.
00:20:09: Manche haben das Gefühl, da bin ich ja faul wenn ich das mache.
00:20:12: Darum geht es nicht.
00:20:14: Wir sind gewohnt uns zu überplanen Aber genau dieser Überplan ist der Grund warum Wochen ab Mittwoch auseinanderfallen.
00:20:22: Realistische Planung bedeutet ja nicht, dass alles irgendwie weniger wichtig ist und wir auf einmal gar nicht mehr viel machen.
00:20:29: Das hat damit nichts zu tun!
00:20:30: Es geht um Stabilität und es geht um Klarheit.
00:20:33: Und die kannst du nur erzählen wenn du dir wirklich diese Klarheit geschaffen hast sind diese drei Aufgaben und alles andere schaue ich dann.
00:20:39: das muss auf jeden Fall gemacht werden und dann kann man ein bisschen drumherum planen.
00:20:43: aber versuche einfach mal damit zu arbeiten weil du dann auch weniger ständig umplanen musst ruhigwerken, mental ruhiger werden und kann es einfach... das finde ich einfach auch super wichtig.
00:20:57: Du kannst deinen eigenen Druck rausnehmen und dir mal beweisen dass es geht weil ansonsten kommt immer wieder dieser Gedanke auf von mein Plan kann nicht funktionieren ist.
00:21:05: Mein Plan funktioniert nicht zu planen, es geht bei mir doch nicht auf!
00:21:09: Ja sehr wahrscheinlich stimmt das.
00:21:10: Wenn du so weiterwachst wie bis jetzt, kann ich das nur bestätigen.
00:21:13: Nimm das raus!
00:21:14: Nimm was raus!
00:21:16: Versuch mal dir anzugewöhnen erstmal nur das zu planen, was wirklich Priorität hat.
00:21:23: die Woche fühlt sich doch sowieso automatisch.
00:21:26: Ich habe einen Wunsch für dich.
00:21:28: Ich wünsche mir für dich für diese Woche dass du lernst mehr und mehr, das ist auch so sehr mein Anliegen mit diesem Podcast.
00:21:38: Dass das alles kein persönliches Problem ist.
00:21:41: Nimm dir das bitte mit wenn deine Wochen sich genauso anfühlen wie wir das heute und hier besprochen haben.
00:21:46: Mach kein persönlicheres Problem daraus!
00:21:48: Du bist nicht das Problem und musst aber nicht besser funktionieren.
00:21:52: es liegt nicht an dir Ja, du brauchst wahrscheinlich einfach eine Planung wie etwas realistischer ist und zu deinem echten Leben passt.
00:22:00: Und nicht einer die von außen irgendwie dir suggeriert so müsst es jetzt aber sein!
00:22:04: Wir haben alle eine Idealvorstellung ja?
00:22:06: Von vielen, vielen Dingen Aber die ist oft soweit weg von der Realität dass wir uns dieser Idealforstellungen schrittweise annähern müssen und der erste Schritt Ist immer ein kleiner und das gilt auch für diese Plane also realistisch weniger ruhiger und bringen deinem Gehirn bei, dass es nicht permanent auf Feuerlöschmodus eingestellt sein muss.
00:22:27: Und das kannst du nur indem du deine Planung etwas entschärfst!
00:22:31: Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche, lass es dir gut gehen.
00:22:34: wir hören uns beim nächsten Mal.
00:22:36: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann freue ich mich wirklich riesig darüber.
00:22:39: Wenn du meinen Podcast bewertest oder ihn auch mit jemandem teils von dem du glaubst dass diese Themen oder das Thema gerade heute wirklich hilfreich für die Personen sein könnten Denn genau dadurch können wir gemeinsam noch mehr Menschen helfen irgendwie wieder mehr Klarheit, mehr Struktur und auch mehr Realität in ihren Alltag zu bringen.
00:22:59: Und falls du mein Null-Euro-Angebot alle Aufgaben auf einen Blick noch nicht kennst den Link findest du ebenfalls in den Schornhauts.
00:23:04: Ich wünsche dir einen schönen Tag.
00:23:05: Wir hören uns in der nächsten Folge.
00:23:06: Tschüss, tschüss!
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