#175 - E-Mails & Meetings: Die zwei größten Zeitfresser im Arbeitsalltag

Shownotes

E-Mails beantworten. Meetings besuchen. Kurz noch eine Nachricht schreiben.

So fühlen sich viele Arbeitstage an.

Und genau deshalb bleibt am Ende oft das liegen, was eigentlich den größten Unterschied gemacht hätte.

In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber,

✔ warum E-Mails und Meetings zu den größten Zeitfressern gehören, ✔ weshalb der Reaktionsmodus so gefährlich ist, ✔ wie ständige Unterbrechungen Deine Konzentration zerstören, ✔ warum nicht jedes Meeting eine Stunde dauern muss und ✔ wie Du wieder mehr Zeit für Deine eigenen Prioritäten gewinnst.

Denn gutes Zeitmanagement bedeutet nicht, alles schneller zu erledigen.

Es bedeutet, bewusst zu entscheiden, woran Du Deine Zeit investierst.

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Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zu Mit Struktur zum Erfolg, deinem Zeitmanagement Podcast.

00:00:08: Schön, dass du heute wieder eingeschaltet hast!

00:00:11: Hallihallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:14: Wir sprechen heute über zwei Themen im Großen und Ganzen die mir super oft begegnen im eigenen Leben oder vor allen Dingen auch in der Vergangenheit oft begegnet sind und die wir aber auch immer wieder in der Arbeit mit Kundinnen und Kunden begegnern weil ich glaube fast alle von uns kennen das.

00:00:33: es gibt zwei wirklich große Killer des eigenen Zeitmanagement.

00:00:37: Also du kannst super gut geplant haben, du kannst sehr gut strukturiert sein aber es gibt manchmal zwei Themen die uns immer wieder rausreißen und ganz oft auf eine Art und Weise die wir vermeintlich nicht beeinflussen können.

00:00:50: das würde ich heute ganz gerne mit dir in dieser Folge besprechen.

00:00:53: und diese zwei Themen, die ich meine hast auch in der Folgenbeschreibung schon gesehen bzw im Titel sind Emails & Meetings.

00:01:02: Eigentlich fast sicher, dass du das kennst.

00:01:03: Wir setzen uns manchmal morgens an den Schreibtisch und sind noch super motiviert!

00:01:07: Wir haben ja einen Planen da gehen wir von aus.

00:01:10: in den Tag mit einem Plan.

00:01:11: Wir haben was vor, wir haben uns das vorgenommen und wir haben auch vielleicht gut priorisiert – alles ist irgendwie so ein bisschen klar!

00:01:16: Und wir wissen genau, was kommt?

00:01:18: Wir wollen jetzt erstmal das Angebot fertigstellen, da sind noch zwei bis drei Schritte und dann müssen wir heute wirklich mal eine stündchen Buchhaltung machen und dann haben wir auch noch etwas vorzubereiten für einen Kunden, dem wir das versprochen haben.

00:01:30: Dann öffnen wir nur ganz kurz die E-Mails und schauen mal, was los ist in den E-mails.

00:01:35: Zwei Stunden später haben wir zwar vierunddreißig Nachrichten beantwortet und währenddessen ist uns noch fünf Sachen eingefallen, die wir auch noch machen müssen.

00:01:44: Aber wir haben nichts von dem geschafft was ursprünglich auf unserem Plan stand.

00:01:49: die andere, ähm der andere Faktor dazu Meetings und Termine.

00:01:53: Und wir fragen uns irgendwann im Laufe des Tages wo ist der Tag jetzt eigentlich geblieben?

00:01:57: Ich möchte dir heute gerne mal zeigen warum das oft so gefährlich es unseren Selbstläufer wird und wie wir damit umgehen können um das zu verändern.

00:02:06: Verhindern können wir das nicht denn ich glaube auch nicht ist vielleicht auch direkt vorab wichtig.

00:02:11: Weder E-Mails noch Meetings sind grundsätzlich was Schlechtes, ja?

00:02:14: Die gehören zu unserem Alltag!

00:02:16: Die gehören zu unserem Arbeitsalltag, die gehören manchmal auch zum privaten Alltag... ...die gehören einfach dazu.

00:02:21: Das Problem entsteht an einer ganz anderen Stelle, denn es kann ganz leicht passieren dass ein oder das andere oder schlimmer noch in der Kombination einfach so'n bisschen die Kontrolle über den Tag übernimmt und zwar komplett.

00:02:34: Denn beides sowohl die Mails als auch Meetings, sind so reaktive Mechanismen.

00:02:39: Da entscheidet oft jemand anders, wann eine Mail kommt und es entscheidet auch oft jemand anderes, wenn so ein Meeting stattfindet.

00:02:45: Und darauf reagieren wir dann einfach nur indem wir die Mails lesen und beantworten, indem wir an den Meetings teilnehmen und Aufgaben tanken.

00:02:52: Dann arbeiten wir den ganzen Tag an den Prioritäten anderer Menschen!

00:02:56: Nicht an unseren eigenen.

00:02:57: Macht ihr das bitte mal bewusst?

00:02:59: Natürlich haben wir auch Mails, die wir schreiben, wo wir dann wiederum eine Antwort bekommen.

00:03:03: Natürlich haben wehr auch Meetings, die Wir einstellen und so weiter.

00:03:07: Aber ganz oft ist es eben auch anders!

00:03:09: Und wenn das bei dir auch so ist dass du immer wieder in diese Situation kommst plötzlich kommen zehn E-Mails und du kommst gar nicht mehr am Tag dazu, die überhaupt zu Lesengeschweigenden zu beantworten und du hüpfst von einem Meeting ins andere Dann bist du heute auf jeden Fall hier richtig.

00:03:26: Wir fangen mal mit den E-Mails an, weil die vermeintlich erstmal die etwas trivialere Geschichte sind.

00:03:31: Die aber gleichzeitig trotzdem... naja es ist schon eine Krux dahinter!

00:03:35: E-mails können dann gefährlich sein, weil sie sich ganz schrecklich produktiv anfühlen.

00:03:42: Das heißt wir beantworten eine Nachricht, Häkchen.

00:03:44: Wir beantwortent noch ne Mail, noch ein Häkch'n und schon wieder was geschafft.

00:03:50: Und abends denken wir auch, weil wir haben super viel.

00:03:53: Wir haben eigentlich gar keine Minute Pause gemacht!

00:03:55: Wir haben die ganze Zeit gearbeitet und haben unglaublich viel gemacht.

00:03:58: Aber was haben wir wirklich geschafft?

00:04:01: Und das ist immer die Situation, wenn wir in so reaktiven Mechanismen sind.

00:04:06: Weil wir dann nicht an unseren Themen arbeiten sondern oft eben an Themen von anderen.

00:04:10: Das gemeine ist.

00:04:11: aber erst mal geben uns diese E-Mails, die wir ja erledigt haben So ein Erfolgserlebnis und so ein Gefühl von Jo habe ich gemacht Eine beantwortete Mail ist ein erledigtes Thema.

00:04:22: Ein Konzept schreiben ist anders.

00:04:25: Neues Angebot entwickeln auch nicht und vielleicht auch ein Blogartikel schreiben auch nicht, wirkliche wichtige Aufgaben dauern oft länger und man hat auch vielleicht nicht sofort so instant Gratification.

00:04:37: diese sofortige Erfolgserlebnis kommt halt einfach nicht Und deshalb fühlt sich das Beantwort von Emails, dass Durcharbeiten von E-Mails oft besser an.

00:04:45: Irgendwann haben wir dann so Inbox Zero keine ungelesene Nachrichten mehr und das fühlte ich erst mal so an als hätten wir alles unser Leben, unser Business, alles so im Griff.

00:04:54: Obwohl es uns ganz oft einfach überhaupt nicht wirklich weiterbringt.

00:04:59: Die größte Falle ist eigentlich die – und ich bin mir ziemlich sicher, dass da so ziemlich jeder schon einmal mit konfrontiert war – ist, dass wir morgens oft als erstes unser Postfach öffnen.

00:05:11: Warum machen wir das?

00:05:12: Das ist A, ziemlich einfach und wir wissen was uns erwartet nämlich sehr wahrscheinlich E-Mails.

00:05:18: Und wir müssen nicht so viel überlegen und dadurch startet der Tag bereits im Reaktionsmodus.

00:05:24: Das ist gefährlich!

00:05:26: Stell mir vor, du kommst ins Büro und jemand drückt dir sofort zwanzig kleine Zettel in die Hand.

00:05:30: Kannst du mal eben?

00:05:31: Kannst Du mal

00:05:32: kurz?!

00:05:33: Ich hätte da noch kurz was!

00:05:34: Das ist ja ein Gefühl... Da wird es ja sofort... ...ich würde ja Armok laufen.

00:05:37: aber genau das passiert eigentlich jeden Morgen in unserem Posteingang.

00:05:41: Wir bewerten das ganz anders.

00:05:43: Ist eigentlich interessant.

00:05:44: Kommen wir zu dem anderen Thema Meetings.

00:05:47: Die sind ja gefühlt noch ein bisschen perfider Denn die blockieren ja nicht nur unsere Zeit, sondern sie zerstückeln auch noch den ganzen Tag.

00:05:56: Dann hast du ein Meeting von zehn bis elf – das klingt ja erst mal harmlos!

00:05:59: Machst du so einen Meeting von zehn bis elf?

00:06:00: Aber davor fängst du keine größere Aufgabe mehr an, danach musst du dich wieder sammeln und plötzlich sind aus einer Stunde Meeting fast drei geworden in denen du nicht effektiv an deinen Themen arbeiten kannst.

00:06:15: Und irgendwann bestehen Kalender nur noch aus so winzig kleinen Zeitinseln hier mal dreißig Minuten wir Glück haben irgendwo mal eine Stunde und so weiter.

00:06:23: Das sind dann Lücken, und in diesen Lücken entstehen selten wirklich die Ergebnisse weil sie sind zu kurz.

00:06:30: man muss sich immer reinarbeiten, man muss ich reinfinden.

00:06:33: das heißt also dass so Meetings die so über den Tag so zerstückelt irgendwo immer wieder stattfinden wirklich ein Problem sein können.

00:06:41: wenn man so ein bisschen so tickt wie ich und ich weiß dass viele das tun Dann sind so Termine am Nachmittag auch wirklich manchmal echt eine mentale Blockade.

00:06:51: Weil ich immer dann im Kopf habe, ach du musst ja heute damit auch noch das und dann komme ich gar nicht so richtig in so einen Floh rein weil ich immer diesen Druck habe.

00:06:59: Du musst schon dran denken dass da gleich noch dieser Termin ist.

00:07:01: Das ist gar nicht ohne.

00:07:04: Unser Gehirn liebt Konzentration.

00:07:07: Nur dann kann es wirklich eigentlich so arbeiten und jedes Mal wenn wir wieder anfangen, so eine Mail reinzuspringen oder in Meeting gehen.

00:07:13: Oder telefonieren, wieder zurückkommen schnell mal eben noch Microsoft Teams öffnen Dann wieder Excel.

00:07:19: Wir müssen jetzt jedesmal neu hineindenken.

00:07:21: Das ist das wo manche alte Stellenanforderungen noch von Multitasking sprechen.

00:07:27: Ich hoffe, jedenfalls diejenigen, die den Podcast schon länger hören.

00:07:30: Das Multitasking ein Märchen ist!

00:07:32: Das gibt es nicht.

00:07:33: Unser Gehirn springt de facto immer nur ganz schnell zwischen mehreren Kontexten hin und her.

00:07:39: Und das kostet unendlich viel Energie- und Konzentration.

00:07:44: Da geht es nicht um fünf Sekunden.

00:07:46: Das ist nicht so, ja ich spring mal eben um fünf sekundenweise wieder aus Loses, na das sind mehrere Minuten oft und dann fühlen sich viele Tage einfach super anstrengend an!

00:07:54: Nicht nur wegen der vielen Aufgaben und der Menge an Arbeit sondern eben wegen dieser ständigen Wechsel.

00:07:58: die machen uns wirklich fix und fertig oft Und gleichzeitig haben wir auch nicht das Gefühl dass wir wirklich vorwärts kommen.

00:08:04: Super ärgerlich.

00:08:05: Wie können wir jetzt damit umgehen?

00:08:07: Fahren wir mal mit dem relativ einfachen Portion an E-Mails.

00:08:11: E-Mails bekommen bei allen großen Unternehmern der Welt feste Zeiten.

00:08:16: Elon Musk beispielsweise, man kann von dem halten was man will ja ein großer Unternehmer ist er mal alle Mal.

00:08:21: Der guckt nicht alle fünf Minuten ob da irgendwo ein Briefline ist und die ihm eine E-mail geschrieben hat.

00:08:26: Und auch viele andere Richard Branson und Cody haben wir alle darüber gesprochen und geschrieben wie sie damit umgehen.

00:08:33: E-Mails bekommen feste Zeiten, wie alles andere auch.

00:08:37: Und da ist man nicht permanent verfügbar.

00:08:39: Per E-mail ist man ja oft permanent verfügbar und denken die Leute ihr euch kann jemanden gerade telefonisch nicht erreichen?

00:08:44: Schreib ich dann eben eine E-Meil oder eine Teamsnachricht oder sonst was.

00:08:47: Das geht nicht!

00:08:48: Wir müssen bewusst anfangen sowas zu steuern zum Beispiel neun Uhr dreißig, dreizehn Uhr, sechzehn Uhr dreizig drei Blocke für die E-mails immer so dreißzig Minuten dazwischen bleibt das E- Mail Programm geschlossen.

00:09:01: Das heißt jetzt für viele, das kann ich nicht.

00:09:04: die Leute erwarten noch dass ich reagiere und antworte.

00:09:06: Ja wenn es so super dringend ist werden sie sich schon nochmal Telefonen schmelzen.

00:09:10: Ansonsten muss man den ein bisschen trainieren.

00:09:12: da bin ich ganz ehrlich mit dir wir müssen Menschen um uns rum manchmal trainieren.

00:09:15: Wenn du denen in fünfzehn Jahre beigebracht hast Dass du auf jede E-Mail sofort reagierst wird erst mal ein bisschen Verwirrung herrschen.

00:09:22: Dann was los?

00:09:23: Warum reagiert ihr denn nicht mehr?

00:09:24: Da müssen wir ein bisschen Training weiten lassen.

00:09:28: Das ist einfach so, aber da werden sie sich schon dran gewöhnen und wenn irgendwo der Baum brennt dann melden die Sie schon!

00:09:32: Die erreichen Dich, wenn er Baum brent.

00:09:34: Glaub's mir!

00:09:35: Das kann ich aus eigener Erfahrung im Konzern sagen.

00:09:37: Wenn es so wichtig ist, melden sie sich.

00:09:39: Dasselbe gibt übrigens für Teams und Slack.

00:09:41: und wie das alles heißt... geschlossen lassen.

00:09:45: Du musst das nicht die ganze Zeit aufmachen, ja du musst nicht die gesamte Zeit da reingucken und du solltest auch ständig um welche Benachrichtigungen dazu kriegen.

00:09:53: Jeder der auf dich zukommt ist der Meinung seiner Aufgabe ist am wichtigsten und das führt dazu dass deine wichtigsten Aufgaben immer liegen bleiben weil du nur an den wichtigen Aufgaben der anderen arbeitest.

00:10:03: Das kann es ja irgendwie nicht sein.

00:10:05: Was machen wir mit Meetings?

00:10:06: Da haben wir jetzt ein bisschen unterschiedliche Situation.

00:10:09: Ich versuche sie zu bündeln Lieber zwei Stunden am Stück oder drei Stunden am Stück, also über den ganzen Tag verteilt und immer wieder zu zerstückelte Zeitinseln nur noch übrig zu haben.

00:10:19: Dann entstehen nämlich wieder Arbeitsblöcke – das ist gut!

00:10:22: Und da kann dann die wirklich eigentliche Arbeit auch tatsächlich passieren.

00:10:25: Aber natürlich weiß ich, dass jetzt einige sagen «das ist ja schön und gut Sandra, dass du das so machst», aber ich kann mir meine Meetings gar nicht aussuchen.

00:10:33: Das machen die Kunden, das macht wer auch immer.

00:10:36: es ist überhaupt nicht in meiner Entscheidungshoheit Und genau deshalb geht es auch gar nicht darum, die Meetings abzuschaffen und es geht auch gar nichts darum zu sagen.

00:10:44: Nee mit euch mache ich jetzt keine Meetings mehr!

00:10:46: Es geht aber darum an den Teil zu verändern denen du wirklich aktiv beeinflussen und verändern kannst wenn du deine Termine selber planst.

00:10:55: bündeln Lieber zwei oder drei hintereinander als eben über den ganzen Tagverkalt.

00:10:59: Das ist wirklich eine ernsthafte Empfehlung, weil man dann auch wirklich im Fokus ist und falls du das nicht kannst lohnen sich andere Fragen.

00:11:06: beispielsweise muss ich bei jedem dieser Meetings wirklich dabei sein.

00:11:10: Ich habe diese Meetings früher immer in unterschiedlichen Farben gekennzeichnet und kann das wirklich auch nur empfehlen.

00:11:15: Grüne Meetings sind die ja.

00:11:16: da muss auf jeden Fall dabei sein Und ich hab oft gelbe Meetings verwendet.

00:11:19: also ich habe gelbe Farbe Verwendet um zu sagen Also ganz ehrlich dass Meeting findet jede Woche Mittwoch statt aber es reicht auch wenn ich einmal Monat dabei bin, so oft kommt mein Thema sowieso nicht zur Geltung bei so regelterminen.

00:11:30: Und manchmal hat ihr auch die Möglichkeit, ich hatte ja nun mal ein Team zu sagen.

00:11:33: Nein!

00:11:33: Ich muss da nicht dabei sein das reicht völlig wenn mein Team... Das macht die Möglichkeit halt.

00:11:37: hier ist auch völlig fein.

00:11:39: Aber die Frage ist halt eben, muss ich wirklich immer dabei sein?

00:11:42: Wenn ich in der Buchhaltung arbeite, muss sich bei jedem Meeting vom Controlling dabei sein.

00:11:47: Wenn ich im Controlling arbeite muss ich bei jedem Meetings von jedem Projektmanager dabei sein.

00:11:51: man muss es einfach mal hinterfragen und allein die Diskussion darüber eröffnet manchmal Möglichkeiten.

00:11:57: Jetzt müssen wir uns immer wieder klar machen Es geht ja nicht darum dass du jetzt bockig sagst, ich nimm bei keinem Meeting-Meteil.

00:12:02: Sondern es geht darum das man klar sagt.

00:12:04: also mir ist das hier alles zu viel und ich muss irgendeine Lösung finden.

00:12:07: können wir das vielleicht mal überlegen okay?

00:12:10: Was aber mindestens genauso wichtig ist oder vielleicht sogar ja vielleicht noch ein bisschen wichtiger ist immer die Frage wie lang musst du in so einem Meeting dauern?

00:12:17: Muss jedes Meeting eigentlich wirklich eine Stunde dauern?

00:12:20: oft braucht man ja zehn Minuten bis alle da sind.

00:12:22: ja weil irgend einer oder mehrere immer zu spät kommen dann geht der dritte der nicht zu späht gekommen ist geht er nochmal raus holt sich einen Kaffee Dann fragen alle, wie das Wochenende gewesen ist und schon sind die ersten zwanzig Minuten vorbei.

00:12:34: Muss das sein?

00:12:35: Nein!

00:12:35: Klare Agenten, die vorab klar sagen, so dass es zehn Uhr um zehn Uhr geht's los, spätestens zehn Uhr zwei.

00:12:41: Und dann wird die Agenda durchgegangen.

00:12:42: Das ist das Thema, das brauche ich von euch und das ist das Ergebnis ja.

00:12:46: Ich erlebe total oft, dass Termine automatisch sechs Minuten eingestellt werden nicht weil man eine Stunde braucht sondern weil das Pralenderprogramm das so vorgibt.

00:12:54: aber viele Gespräche sind nach zwanziger dreißig Minuten erledigt.

00:12:57: wir brauchen diesen Plausch zwischendurch.

00:13:00: Und wir müssen auch nicht immer eine Atmosphäre schaffen, wenn wir ein Thema haben sprechen wir das Thema an und dann sagen wir ich brauche dafür eine Lösung.

00:13:05: bis wann kannst du mir dabei helfen?

00:13:07: Manchmal Viele, viele Meetings hätten genauso gut eine E-Mail sein können oder hätten auch genauso gut einen Anruf sein können.

00:13:13: Und ein weiterer Punkt ja wir haben jetzt die Themen.

00:13:16: muss ich dabei sein?

00:13:17: Wir haben das Thema muss das Meeting wirklich so lang dauern?

00:13:20: und wir haben als drittes Thema ist es wichtig, dass sie wirklich nein sagen?

00:13:24: nicht jedes Meeting verdient automatisch einen Platz in deinem Kalender.

00:13:27: Das ist so!

00:13:28: Manchmal reicht eine kurze Rückmeldung und manchmal reicht auch einfach so eine Art protokollarische Zusammenfassung von irgendwas.

00:13:35: man darf auf freundlich mal fragen welchen Beitrag soll ich denn in diesem Termin leisten?

00:13:39: Was wird denn von mir

00:13:40: erwartet?".

00:13:41: Und ganz oft kommt dann, das erinnere ich auch noch so ja.

00:13:43: Ich habe gedacht es könnte für dich interessant sein.

00:13:45: Alleine diese Frage sorgt erstaunlich oft wirklich dafür dass Einladungen dann wirklich nochmal überdacht werden oder du eben deine Teilnahme überdenken kannst.

00:13:52: Ich finde das super, super wertvoll da einfach mal hinzuschauen und zu gucken.

00:13:57: ist das jetzt wirklich entscheidend oder muss sich einfach nur hier meine Zeit absitzen?

00:14:02: Ich gebe dir mal eine kleine Frage mit, die ich finde sehr wertvoll ist.

00:14:06: Frag dich heute mal wie oft hast du eigentlich an deinen eigenen Prioritäten gearbeitet und wie oft an den Prioritäten anderer Menschen?

00:14:15: Allein diese Frage verändert unglaublich viel!

00:14:18: Und dann kannst du anfangen dagegen zu steuern.

00:14:20: Du kannst dann anfangen zu sagen, okay ich muss jetzt nicht automatisch bei allen anderen Nein sagen.

00:14:25: Aber ich versuche meinen Themen jetzt mal sukzessive PÜH a PÜh ein bisschen mehr Raum in meinem Kalender und somit im Arbeitstag einzuräumen.

00:14:36: Wir fassen mal zusammen.

00:14:37: E-Mails und Meetings sind jetzt nicht das gleiche Problem ja?

00:14:39: Das Problem ist aber was dahinter steht es nämlich dass sie mehr oder weniger unseren ganzen Tag bestimmen wenn wir nicht aufpassen.

00:14:46: Und Zeitmanagement bedeutet eben NICHT Und das verstehen ja noch viele so, schneller auf Nachricht zu reagieren oder noch mehr Meetings zu schaffen.

00:14:55: Zeitmenschmitt bedeutet wirklich mal bewusst zu entscheiden wann du erreichbar bist und wann du an den Dingen arbeitest die wirklich wichtig sind.

00:15:01: dafür braucht's Struktur.

00:15:04: da geht es nicht um Disziplin Es geht um Struktur.

00:15:06: und auch wenn du Kollegen Kunden Mitarbeiter hast die sagen naja wir haben das ja immer so gemacht Ja okay aber ab morgen machen wir das jetzt anders.

00:15:16: Das ist vollkommen in Ordnung.

00:15:19: Ich finde das Thema deshalb so wichtig und es darf man nicht außen vorlassen, weil es einen schnellen Automatismus entwickelt.

00:15:26: Weil es ja alle so machen!

00:15:27: Du bist ja nicht alleine in so einem Meeting, sondern auch der andere denkt vielleicht nicht mehr da oder die andere denkt ja nicht darüber nach, sondern es ist ein Automatismus entstanden.

00:15:35: Wir finden uns dann eine Stunde zu Meetings zusammen aber auch für den anderen Teilnehmer dieses Gesprächs ist es eben oft so... dass auch derjenige oder diejenige sich gar nicht so viel Gedanken macht.

00:15:46: Und wenn man das dann mal anspricht, wird es ganz schnell so, dass die Leute sich alle denken ja ist schon wahr ne?

00:15:51: Wir sitzen wir sitzen schon sehr sehr viel und sehr sehr lange hier in irgendwelchen Meetings.

00:15:55: also E-Mails und Meetings fassen wir zusammen sind nicht das Problem.

00:15:59: Es geht nicht darum, dass E-mails schlecht sind, es geht nicht daran, dass Meetings schlecht sind.

00:16:03: Das Problem ist, dass sie eben über uns und unseren Tagesablauf und manchmal über unser gesamtes Zeitmanagement und unsere Struktur bestimmen.

00:16:13: Zeitmanagement bedeutet nicht schneller zu werden, schneller auf Nachrichten zu antworten, schneller in Meetings zu sein noch mehr Meetings zum Machen und so weiter.

00:16:22: Es geht einzig und allein darum im Zeit-Management bewusster zu entscheiden wann und für wen wir für wie lange erreichbar sind und dann an den Dingen arbeitest die wirklich wichtig sind und die deinen nächsten Schritt markieren.

00:16:37: dafür brauchst du Struktur.

00:16:38: Wie gesagt gut Also wenn du gerade merkst, dass dein Tag ausschließlich aus Reagieren besteht.

00:16:45: Dann würde ich dich einfach noch mal ermutigen dir das Nullangebot aller Aufgaben auf einen Blick anzuschauen denn dann findest du etwas... schneller wieder Klarheit über das, was für dich wirklich wichtig ist und kann es dann auch wesentlich selbstbewusster und klarer dahinterstehen zu sagen.

00:17:00: Nö!

00:17:01: Ich nehme jetzt nicht am Dreizenten-Meeting zum Thema XY Teil – das nämlich eigentlich nicht mein Thema sondern dein Thema ja?

00:17:07: Und ich zeig dir in diesem Angebot wirklich Schritt für Schritt wie du diesen Überblick wieder gewinnen kannst und deine wichtigsten Aufgaben sichtbar machen kannst.

00:17:14: den Link findest Du wie immer in den Show notes.

00:17:18: Ich freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist und wünschst dir jetzt erst mal eine wunderschöne Woche.

00:17:22: Und wir hören uns bis dahin!

00:17:24: Und denkt daran nicht der Follekalender entscheidet über deinen Erfolg?

00:17:27: Es ist nicht so das volle Kalender die keine Lücken mehr haben, erfolgreiche Menschen kennzeichnen.

00:17:33: es geht um die Zeit, die du für das wirklich Wichtige schützt und nutzt.

00:17:37: ich wünsche dir was.

00:17:38: Wir hören uns Bis Dahin.

00:17:39: Tschüss Wenn dir die Folge gefallen hat, dann freue ich mich wirklich riesig darüber.

00:17:44: Wenn du meinen Podcast bewertest oder ihn auch mit dir beim Teils von dem du glaubst dass diese Themen oder auch das Thema gerade heute wirklich hilfreich für die Personen sein könnten Denn genau dadurch kann ich oder können wir gemeinsam auch noch mehr Menschen helfen irgendwie wieder mehr Klarheit mehr Struktur und auch mehr Realität in ihren Alltag zu bringen.

00:18:04: Und falls du mein Null-Euro-Angebot alle Aufgaben auf einen Blick noch nicht kennst.

00:18:07: den Link findest du ebenfalls in den Schornholz.

00:18:09: Ich wünsche dir einen schönen Tag.

00:18:10: Wir hören uns in der nächsten Folge.

00:18:11: Tschüss, tschüss!

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