#180 - Warum Du Aufgaben aufschiebst: Was ist eine Kröte im Zeitmanagement?
Shownotes
Warum Du manche Aufgaben immer wieder aufschiebst
Kennst Du diese eine Aufgabe, die seit Tagen oder sogar Wochen auf Deiner To-do-Liste steht?
Du weißt, dass Du sie erledigen solltest.
Eigentlich wäre sie vielleicht sogar relativ schnell gemacht.
Aber jeden Tag denkst Du wieder:
„Später.“
Genau solche Aufgaben bezeichne ich als Kröten.
Eine Kröte muss dabei weder besonders groß noch besonders schwierig sein. Entscheidend ist der innere Widerstand, den Du spürst, sobald Du an diese Aufgabe denkst.
Das Problem: Wenn Du eine unangenehme Aufgabe aufschiebst, verschwindet sie nicht. Im Gegenteil. Sie bleibt als offene Aufgabe im Kopf, taucht immer wieder auf und kostet dadurch Aufmerksamkeit und Energie.
Aus einer 15-Minuten-Aufgabe können so mehrere Wochen schlechtes Gewissen werden.
In dieser Podcastfolge erfährst Du:
- was eine „Kröte“ im Zeitmanagement eigentlich ist,
- warum wir bestimmte Aufgaben immer wieder aufschieben,
- weshalb unerledigte Aufgaben so viel mentale Energie binden,
- warum Kröten durchs Liegenlassen häufig immer größer werden,
- welche Rolle offene Entscheidungen bei Prokrastination spielen,
- wie Du herausfindest, warum Du eine Aufgabe vermeidest,
- wie Du aus einer diffusen Aufgabe einen konkreten nächsten Schritt machst,
- warum „Eat the Frog“ nicht bedeutet, dass Du jede unangenehme Aufgabe morgens als Erstes erledigen musst,
- und wie Du Deine aktuelle Kröte endlich von Deiner To-do-Liste bekommst.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zu Mitstruktur zum Erfolg, deinem Zeitmanagement-Podcast.
00:00:08: Schön, dass du heute wieder eingeschaltet hast!
00:00:11: Hallo und herzlich Willkommen zurück zu einer neuen Folge Neufolge erste Folge nach der Sommerpause bzw nach dem Sommer Special.
00:00:19: Ich gehe davon aus, du hast dir das angehört wenn ich mache das noch eine dreiteilige Reihe.
00:00:23: Die kann man übrigens auch immer wieder zur Rad ziehen Wenn natürlich mal wieder Urlaub ansteht aber auch bei Also ich sag mal, das nächste was uns ja ereilen wird ist wieder das sehr überraschende Fest, was immer im Dezember ansteht.
00:00:35: Da ist er oft sehr plötzlich auf einmal Weihnachten und so eine Auszeit... Und da ist es ganz oft eigentlich ganz ähnlich auch wenn da manchmal Ja der ist so dieser Selbstlaufmechanismus mit Stress oder nicht Stress natürlich manchmal ein bisschen anderer Aber die glaubt das wird nicht wirklich alt.
00:00:51: also In der Hoffnung, dass es ein bisschen so'n Evergreen-Thema bleibt für den Urlaub empfehle ich dir also diese dreiteilige Reihe das Sommerspecial von diesem Jahr.
00:01:00: Für all die Zeiten, die so ein bisschen sind wie Urlaub oder Auszeiten oder einfach auch wenn du nach warum auch immer wegen Krankheit oder von mir aus auch langen Wochenenden irgendwie mal wieder reinkommen möchtest.
00:01:12: Gut, heute sprechen wir über Kröten.
00:01:14: Und das hat gar nicht so viel damit zu tun, dass ich irgendwies Themengebiet gewechselt habe.
00:01:18: Es geht weder um die Kröte im Garten noch um die in deinem Portemonnaie sondern es geht um diese Kröteen, die ja oft und viel beschworen auch im Eat the Frog-Prinzip unterwegs sind nämlich um die Krüten bei denen du morgens schon ein bisschen denkst.
00:01:35: da sind so Aufgaben wo man eigentlich sofort dieses Gefühl von oh ne Oh ne, die muss ich ja auch noch machen.
00:01:45: Aber dieses Gefühl von... Wir müssten aber wir machen es einfach nicht.
00:01:50: Stattdessen beantworten wir halt irgendwie erst mal ein paar E-Mails so umso reinzukommen und dann räumen wir vielleicht auch noch irgendwas auf oder putzende Fenster Schreibstellen, schreibtisch auf die andere Seite.
00:02:03: Wir erledigen vielleicht auch ein paar andere kleine Aufgaben, die jetzt aber eigentlich gar nicht dran wären.
00:02:07: Denken dann aber sogar noch... Oh Mensch guck mal das war super!
00:02:10: Das hast du ja jetzt auch gemacht obwohl das eigentlich auch nur eine Aufschieberei ist.
00:02:13: Zwischendurch aber merken wir dass da immer noch so ein kleiner Gedanke in unserem Hinterkopf ist der immer und so sagt So ich muss aber schon noch, ne?
00:02:23: Ich muss ja das auch noch machen.
00:02:25: Und genau das is diese Eine Kröte.
00:02:29: Und das Interessante ist, da sind oft so Aufgaben, kenne ich auch aus meiner Erfahrung heraus.
00:02:35: die dauern vielleicht mal eine Stunde wenn es hoch kommt.
00:02:38: Manchmal auch viel viel weniger.
00:02:40: aber wenn wir die drei oder vier oder manchmal auch fünf Tage oder sogar Wochen oder im schlimmsten Fall sogar Monate vor uns her schieben dann beschäftigen sie uns zum einen deutlich länger und zum anderen wachsen die irgendwie so in unserer Vorstellung nicht aktiv, also die werden nicht mehr.
00:02:58: Aber in der Vorstellung und auch was sie in unserem Raum in unseren Gedanken einnehmen, wachsen sie natürlich auch.
00:03:06: Die sind da und nehmen immer und immer wieder Zeit und natürlich auch Energie in Anspruch.
00:03:10: Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen über diese Kröten.
00:03:14: Was sind eigentlich wirklich Arten von Kröthen?
00:03:19: eine einzige offene Aufgabe so unglaublich viel Energie binden kann.
00:03:24: Und warum wäre ausgerechnet genau diese Kröten, genau diese Aufgaben immer wieder aufschieben?
00:03:29: Denn die haben oft einen ganz ähnlichen Charakter dieser Aufgaben und eben auch wie wir dafür sorgen können dass diese kröten nicht eben dauerhaft auf der Aufgabenliste stehen und irgendwie trotzdem immer wieder nach unten rutschen.
00:03:41: Die machen es sich dann manchmal richtig gemütlich!
00:03:43: Die nisten sich richtig ein auf so einer To-do-Liste.
00:03:46: Die wohnen da dauerhaft ist als hätten sie so ein Abo abgeschlossen.
00:03:50: Das war mehr, aber ja nicht.
00:03:52: Fahre mal damit an was genau diese Kröten sind.
00:03:54: der Begriff kommt denke ich ist klar habe ich auch eben schon so ein bisschen gesagt aus diesem bekannten Eat The Frog Zeitmanagement Bild.
00:04:02: Also singemäß, wenn du morgens als erstes so eine dicke Kröte gegessen hast dann hast du das Schlimmste für den Tag bereits hinter dir.
00:04:10: Und ich finde der Begriff Frosch trifft es nicht.
00:04:12: die Kröthe ist manchmal auch ein bisschen unappetitlicher und so sind auch diese Aufgaben eben oft noch ein bisschen Unappetittlicher und deshalb nutze ich auch dem Begriff Kröta und nicht Frosche.
00:04:22: Für mich ist eine Kröte nicht automatisch die größte und wichtigste Aufgabe des Tages.
00:04:27: So wird es oft im Eat The Frog-Prinzip definiert, Brian Tracy ist glaube ich derjenige, der das ursprünglich auf dessen Mist das Ursprüngliche gewachsen ist hat ein ganz Sput darüber geschrieben über Eat That Frog Und für mich ist es nicht diese größt und wichtigster Aufgabe des Tages.
00:04:45: so wird sehr häufig definiert.
00:04:47: Das ist ein Unterschied.
00:04:49: Für mich ist eine Kröte die Aufgabe gegen, also so eine Aufgabe gegen die wir wirklich einen massiven inneren Widerstand haben.
00:04:56: Wir wissen das wir sie erledigen sollten – wer haben die auf dem Schirm?
00:05:00: und auch nicht erst seit zwei Minuten?
00:05:02: Und die steht vielleicht sogar auf der To-do-Liste und auch noch nicht erst gestern!
00:05:07: Aber sobald mir Sie sehen, haben wir diesen Impuls zu sagen, alle lieber später... Das kann was Großes sein.
00:05:15: Klassisches Beispiel für eine Kröte ist eigentlich bei bestimmt achtzig Prozent der Menschen die Steuererklärung oder unangenehme Gespräche mit Mitarbeitern, unangenerne Telefonate... oder ein Angebot über Arbeiten, von dem wir längst wissen, dass es nicht mehr so richtig funktioniert.
00:05:33: Es kann aber auch was Superbanales sein!
00:05:35: Ich gebe dir einen Beispiel aus meinem realen Leben... ich rede gerne, ich bin gerne in Kontakt mit Menschen, aber für mich ist es immer und immer wieder ein großer Schritt Termine zu machen bei Ärzten beispielsweise.
00:05:48: Ich mache das, ich habe da mittlerweile nur ein Prinzip, aber ich telefoniere einfach nicht gerne So und das mache ich einfach nicht gerne.
00:05:56: Ich weiß heute, dass viele nicht tun aber es ist für mich einfach nicht so ein Ding... ...dass ich das liebe!
00:06:02: Ich kann auf der anderen Seite denjenigen nicht einschätzen.
00:06:04: Ist er genervt?
00:06:05: Ist der gestresst?
00:06:06: Findet der mich
00:06:06: doof?!
00:06:07: Und es ist immer für mich wie ein Zahnarzt besucht.
00:06:10: Deshalb mache ich das einfach nicht gern und deshalb schiebe ich das gerne auf.
00:06:13: und früher war das noch viel schlimmer.
00:06:15: Da habe ich das viel viel Ärger aufgeschrieben.
00:06:16: Es können also auch so banale Dinge sein wie einen Termin zu vereinbaren.
00:06:21: Kann auch eine E-Mail schreiben die man vielleicht an jemanden schreiben muss, von dem man weiß da kommt sowieso immer irgendwie Ärger zurück.
00:06:28: Oder auch bei einer Versicherung anzurufen kann so was sein oder einen Vertrag zu kündigen wo man weiß die melden sich dann und wollen mit denen darüber diskutieren oder irgendwas eine Rechnung zu reklamieren weil sie nicht korrekt ist.
00:06:41: solche Dinge die ganz oft Abumerang-Aufgaben sind, so nenn ich die immer.
00:06:47: Das heißt man erledigt was und in dem Moment wo man das erledigte hat von seiner Seite weiß man eigentlich schon dass noch wieder etwas zurückkommt.
00:06:56: Das sind solche Dinge diese Aufgaben die liest man auf seiner Liste und man merkt sofort kein Bock habe ich überhaupt keinen Bock drauf!
00:07:05: Und dann passiert was ganz spannendes wir erledigen sie nicht ist ja klar aber die verschwindet dadurch ja nicht.
00:07:13: Das ist aber für uns trotzdem oft so, dass wir erstmal ein kleines Gefühl haben.
00:07:21: Gott sei Dank!
00:07:21: Heute muss ich es nicht machen und das ist überhaupt einer der allergrößten Denkfehler beim Aufschieben.
00:07:28: Wir behandeln eine Aufgabe manchmal so als hätten wir sie aus unserem Leben entfernt nur weil wir sie jetzt heute und gerade nicht machen.
00:07:36: Aber das stimmt nicht, die ist noch da.
00:07:38: Wir haben lediglich die Erledigung dieser Aufgabe verschoben.
00:07:41: Die Aufgabe selber bleibt aber bestehen.
00:07:43: wenn wir dann dieses Gefühl haben von Gott sei Dank muss ich nicht machen Ist dass nur ein Muss sich heute nicht machen.
00:07:50: morgen wird die Aufgabe aber auf keinen verleichter Manchmal schwieriger und trotzdem denn sie bleibt ja im Kopf Sie bleibt ja irgendwie auch Im nacken oft sitzen und stresst uns da auch weiter Und trotzdem machen wir das immer wieder mit dem Aufschieben.
00:08:05: Ich finde es sehr, sehr interessant!
00:08:07: Wir sitzen dann manchmal abends auf dem Sofa und dann fällt uns ein, ach ich muss da noch der Frau Müller antworten.
00:08:13: Sowas in der Art ne?
00:08:14: Oder wir gehen mit einem Hund raus und dann denken wir Mist!
00:08:17: Ich muss doch diesen Termin noch verschieben oder du möchtest irgendwie eine ganz andere Aufgabe machen willst dich auch konzentrieren und plötzlich schießt ihr durch den Kopf oh diese Präsentation habe ich noch nicht verschickt.
00:08:29: das sind offene Schleifen.
00:08:31: ja unser Gehirn erinnert uns hier immer wieder daran dass irgendwas noch nicht abgeschlossen ist auch sinnvoll.
00:08:38: Unser Gehirn versucht natürlich damit sicherzustellen, dass wir wichtige Dinge nicht vergessen denn das kann ja auch gefährlich sein und unser Gehirnt versucht uns immer zu beschützen.
00:08:45: Das Problem entsteht dann wenn wir viele dieser offenen Schleifen haben und viele von uns haben das insbesondere dann wenn Aufgaben darunter sind die wir bewusst immer und immer und aufschieben.
00:08:58: Dann wird nämlich aus so einem relativ einfachen, ach das muss ich ja auch noch machen irgendwann ein verdammt!
00:09:04: Ich muss das wirklich endlich machen.
00:09:06: und dann warum habe ich das eigentlich immer noch nicht gemacht?
00:09:09: Wir beginnen hier dann uns selbst zu zerfleischen, ne?
00:09:13: Dann haben wir nicht mehr nur einfach irgendeine Aufgabe sondern wir haben eine Aufgabe plus nem schlechtes Gewissen, plus nem schlechten Gewissen plus einer persönlichen eigenen Abwertung Und dann ist das keine Aufgabe mehr.
00:09:26: Dann hat die Aufgabe was dabei?
00:09:29: Dann kommt die Aufgabe und hat emotionales Gepäck dabei, ne?
00:09:32: Irgendwann mal ein ganz einfaches Beispiel du musst eine Mail schreiben sachlich und einfach mal.
00:09:37: so objektiv betrachtet dauert die mail vielleicht fünfzehn Minuten.
00:09:42: Erstmal überlegen was muss ich schreiben, dann schreiben, dann nochmal durchlesen, fünfzehnt Minuten.
00:09:46: am Montag steht ihr jetzt auf deiner Liste.
00:09:48: Haste aber keinen Lust zu, weil es eher so eine unangenehme Aufgabe.
00:09:51: Unangenehm Mail von der du weißt, da kommt wieder irgendwie was Paziges zurück von demjenigen an den du die verschickst.
00:09:56: also denkst du dir hast nicht gut fünf Wochen Start.
00:09:59: Mach sie nicht zieht dich runter am Montags und schiebst es auf Dienstag.
00:10:04: Dienstag siehst du diese Aufgabe also wie auf deiner Liste und denkst schon ach ja stimmt sollt ihr eigentlich gestern schon machen?
00:10:13: Und machst das aber wieder nicht!
00:10:15: Es wird Mittwoch Mittwochsache, also jetzt muss ich aber.
00:10:20: Und dann ist Donnerstag und Donnerstagsache?
00:10:22: Also langsam wird es schon unangenehm.
00:10:24: Ich hatte ja eigentlich gesagt, ich antworte Montag... Hast du vielleicht sogar dem anderen gesagt na?
00:10:28: Montag kriegst eine Mail von mir so, ne?
00:10:30: Und jetzt Donnerstage würdest dir schon unangenehmen!
00:10:32: Und freitag sagst du dir, was schreibe ich denn jetzt
00:10:36: überhaupt?!
00:10:37: Ich hätte ja längst Antworten müssen!
00:10:39: Wie kann ich das denn jetzt noch
00:10:40: erklären!?
00:10:41: Und die Aufgabe an sich ist immer noch dieselbe.
00:10:44: Die E-Mail dauert auch wahrscheinlich immer noch fünfzehn Minuten.
00:10:47: Aber emotional ist die Aufgabe innerhalb dieser einen Woche viel, viel größer geworden.
00:10:52: Mittlerweile hängt nämlich an dieser Aufgabe so einiges dran und das ist was ich mit emotionalem Gepäck meine.
00:10:58: Das sind nicht nur die Aufgaben sondern da ist ein schlechtes Gewissen dabei, Selbstvorwürfe sind mit dabei, Druck ist dabei, die Sorge vor der Reaktion dessen desjenigen die diese E-mail bekommt Und natürlich auch der Ärger darüber dass du die einfach erledigt hast.
00:11:14: Und dann ist aus einer kleinen Aufgabe, aus einer fünfzehn Minuten E-Mail eine ziemlich dicke fette Kröte geworden.
00:11:20: und genau das ist der Punkt!
00:11:21: Kröten wachsen durchs Liegenlassen per Zauberhand nicht sachlich also objektiv und vom Inhalt und Umfang und Co.
00:11:30: bleiben die oft gleich groß kleine Krötchen.
00:11:33: aber in unserem Kopf und emotional werden diese Krüten immer dicker und fetter.
00:11:40: Warum machen wir die denn dann aber nicht einfach?
00:11:42: Jetzt könnte man ja sagen stimmt habe ich jetzt verstanden, weil sie Sandra mir hier erklärt hat.
00:11:45: Alles total logisch und man könnte sagen Sandra wenn das alles so anstrengend ist Dann erledige ich die Aufgabe jetzt einfach immer sofort.
00:11:54: Aber Achtung obacht könnte man sagen Prokrastination und Aufschieberitis ist ja kein Wissensproblem.
00:12:02: Du weißt das Ja, du weißt ja dass das sinnvoll wäre die Aufgabe zu erledigen?
00:12:07: Du bist ja nicht doof!
00:12:09: Das Problem ist aber der Widerstand den du in diesem Moment empfindest Und dieser Widerstand kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.
00:12:19: vielleicht ist die Aufgabe einfach nur starbends langweilig Vielleicht ist die aufgabe unangenehm Vielleicht weiß er auch überhaupt nicht so genau, wo der erste Schritt ist.
00:12:30: Also wie soll es denn jetzt damit anfangen?
00:12:32: Wie lautet der erste Satz von dieser E-Mail, weißt du
00:12:35: nicht?!
00:12:35: Vielleicht musst du erst mal eine Entscheidung treffen die du aber eigentlich vermeiden möchtest!
00:12:41: Vielleicht befürchtest du auch nur unangenehme Reaktionen deines Gegenüber und vielleicht ist die Aufgabe so groß formuliert dass du gar nicht wissen kannst was der erste schritt sein soll oder... Und das wird dir schonmal begegnet sein Du hast einfach keinen Bock darauf.
00:12:56: Und übrigens, ich habe keine Lust ist auch ein Grund.
00:12:59: Ja?
00:12:59: Sagen ja immer alle, das kann kein Grund sein!
00:13:01: Ja klar ist das ein Grund!
00:13:03: Wir müssen nicht immer hinter jeder aufgeschobenen Aufgabe einen tiefen psychologischen Drama vermuten.
00:13:08: Das heißt nicht dass irgendwo in der Kindheit das vergraben ist warum du jetzt diese eine Aufgabe nicht machst.
00:13:13: vielleicht hast einfach keinen Bock.
00:13:15: also lass uns mal nicht immer alles so überdramatisieren.
00:13:17: manche Dinge sind doof die sind einfach doof.
00:13:21: das Problem ist aber Dove.
00:13:22: Dinge verschwinden leider ausgesprochen selten dadurch, dass wir sie einfach so versuchen weg zu ignorieren.
00:13:29: Habe ich alles ausprobiert?
00:13:31: Musst du also nicht!
00:13:31: Funktioniert nicht!
00:13:32: Die gehen nicht weg,
00:13:33: ne?!
00:13:34: Wenn wir sagen, boah Aufgabe ey, ich find dich super doof, geh woanders hin.
00:13:38: Geh wohin wohl Leute dich mögen.
00:13:39: Machen die das oft nicht, ne?
00:13:41: Weil manche Dinge, die wir tun müssen sind halt einfach doof.
00:13:45: So... Jetzt kommen wir zu dem Teil den ich hier sehr wichtig finde an diesem Krültenthema Denn eine Kröte kostet dich ja nicht nur Zeit, das haben wir jetzt festgestellt.
00:13:54: Die Kostezeit im Kopf, die Kostezeit im Erledigen, im Drumrum grübeln, im Argumentieren worum wir es jetzt nicht machen und natürlich eben auch wirklich die Zeit, die wir für ihre Erledigung brauchen.
00:14:09: Unter Umständen auch eine ganze Menge an Konzentration.
00:14:12: Stell mal vor, du möchtest heute super konzentriert an einem neuen Konzept arbeiten.
00:14:16: Hast Du Dir schon ewig in den Kalender geschrieben?
00:14:18: Hast extra alle Termine abgesagt!
00:14:20: Heute nur dieses Konzept.
00:14:23: Vier Stunden sind in deinem Kalender geblockt.
00:14:25: Du hast dir einen Kaffee gemacht und Tee gemacht.
00:14:27: alles steht bereit.
00:14:28: Tür ist zu, du kannst Arbeiten.
00:14:30: Arbeit.
00:14:30: mir hinter Kopf sitzt diese Kröte Und immer wieder meldet die sich mit so nem frechen dicken.
00:14:37: Gorg Du musst da noch anrufen, quark.
00:14:41: Du musst noch antworten, quack!
00:14:43: Du musst das noch entscheiden.
00:14:44: ob du jetzt das oder das machst, quak.
00:14:46: Du muss noch absagen, quag.
00:14:49: Das bedeutet ja nicht dass du vier Stunden die du dir geblockt hast aktiv darüber nachdenkst.
00:14:53: Da ist es hier nicht, ne?
00:14:55: Aber deine Aufmerksamkeit wird immer wieder dahin gezogen.
00:14:59: Das heißt du wirst rausgerissen aus der Konzentration und du musst jedes Mal wieder zurück zu deiner eigentlichen Aufgabe.
00:15:05: Und genau deshalb können so offene Themen, so furchtbar ermüdend sein!
00:15:09: Nicht weil jeder einzelne Aufgabe so riesig ist sondern weil die immer wieder deine Aufmerksamkeit beansprucht.
00:15:15: Eine normale Aufgabe, die du nicht aufschiebst, die begegnet dir einmal vielleicht zweimal ja?
00:15:19: Und dann machst du die und fertig ist die Laube.
00:15:22: Aber so eine Kröte, die begegnet ihr ja manchmal zehn, fünfzehn mal... ...und dann hast Du auf dich keinen Bock mehr Die nervt Dich.
00:15:30: Dann denkst du dir, die ist schon wieder so.
00:15:33: Es hat wirklich was damit zu tun, dass uns das ermüdet alles!
00:15:37: Die Aufgabe selber ist nicht riesig... ...die Aufmerksamkeit, die sie aber immer wieder beansprucht, die is riesig und vielleicht kennst Du halt auch sogar das totale Gegenteil und das kenne ich super gut.
00:15:49: eigentlich passiert mir das Immer und immer wieder.
00:15:51: Und ich bin ein leidenschaftlicher Aufschieber, leider bin ich nicht stolz drauf ist aber so.
00:15:56: also Ich habe Prokrastination wirklich durchgespielt und jedes Mal fange ich das Spiel wieder von vorne an.
00:16:01: Vielleicht kennst du das?
00:16:03: Du erledigst dann irgendwas was du seit Wochen vor dir ja schiebst.
00:16:06: Es wird irgendwann einfach doch mal gemacht und du bist dann auch stolz und machst es und danach denkst du und ich denke dass immer meine Güte Warum hab ich das nicht einfach früher gemacht?
00:16:18: Wir haben im Kopf Mount Everest an Aufgabe ist.
00:16:22: Super kompliziert, super schwierig, super viel, super herausfordernd!
00:16:27: Turns out ganz oft zehn, fünfzehn Minuten bin ich mit dem Ding durch.
00:16:31: Aber es hat mich Monate manchmal an Gedanken drum herum gekostet.
00:16:35: Absurd!
00:16:36: Und wenn wir das dann erledigt haben, fühlen wir uns so viel leichter.
00:16:40: Es ist jetzt spontan mit einem Atemzug fünf Kilo Gewicht verloren Obwohl sich objektiv vielleicht nur ein einziger Punkt auf deiner Aufgabenliste verhindert hat.
00:16:50: Subjektiv aber ist da was verschwunden?
00:16:52: Dass permanent im Hintergrund mitgelaufen ist wie eine Beule am Kopf finde ich.
00:16:57: So kann man sich das immer vorstellen.
00:16:59: Ich möchte auch den Krötenbegriff vielleicht mit dir jetzt mal noch ein bisschen erweitern, denn eine Kröte habe ich eben auch schonmal kurz angesprochen ist vielleicht gar keine Aufgabe.
00:17:08: Sondern eine Krüte ist ganz oft ne nicht getroffene Entscheidung und die kann noch viel mehr Energie binden.
00:17:15: zum Beispiel Soll ich dieses Projekt weitermachen oder nicht?
00:17:19: Sollte ich dieses Angebot behalten, solltet mit diesem Kunden arbeiten oder nicht.
00:17:24: Solle ich irgendjemand einstellen oder nicht, sollte einen Vertrag kündigen oder nicht?
00:17:27: ?
00:17:28: Sollde ich mich beruflich verändern oder
00:17:30: nicht?".
00:17:31: Und dann steht vielleicht gar nichts konkretes auf deiner Aufgabenliste.
00:17:35: Dann steht da nicht Entscheidung treffen, Projekt A. Da steht vielleicht nix.
00:17:40: Aber die Frage läuft permanent im Hintergrund wie so ne... wie so eine Hintergrund-Fahrstuhlmusik.
00:17:46: Und genau deshalb finde ich das so wichtig, offene Aufgaben und offene Entscheidungen voneinander zu unterscheiden.
00:17:51: Denn der Entscheidung kannst du nicht erledigen wie eine Rechnung, ne?
00:17:54: Da musst du wirklich eine Entscheidung, musst du treffen!
00:17:57: Und solange du das nicht tust produzierst du möglicherweise immer neue Aufgaben rund um etwas dass du eigentlich klären müsstest.
00:18:04: Manchmal ist die Kröte dann gar nicht, macht diese Aufgabe endlich.
00:18:08: Sondern manchmal ist die Krüte dann trifft die Entscheidung was mit diesem Thema passieren soll.
00:18:13: Denn dieser Art der Aufschieberei wenn wir Entscheidungen nicht treffen und Entscheidungen auf schieben, dann arbeiten rundherum.
00:18:21: Also du weißt zum Beispiel nicht, ob du Projekt A überhaupt noch weiter machen sollst?
00:18:25: Du arbeitest aber in zehn Aufgaben die mit Projekt A zu tun haben und das ist dann wirklich katastrophal weil wenn du dann irgendwann die Entscheidung triffst und vielleicht hast du dir auch im Hinterkopf schon getroffen, Projekt A muss gehen und du aber trotzdem die ganze Zeit Aufgaben dafür erledigst, dass es dann wirklich nicht besonders produktiv.
00:18:44: okay Ich möchte mit dir jetzt eine kleine Übung machen, denn wir wollen uns jetzt mal über deine Kröten unterhalten.
00:18:52: Nimm dir weil deiner Aufgabenliste, deine Aufgabensammlung, Deine To-do-Liste wie auch immer du es nennst oder öffne die App, öffnete die Liste wo auch immer Du deine Aufgaben sammelst und dann such nicht nach der wichtigsten Aufgabe.
00:19:07: Sucht nach der Aufgabe bei der du sofort so einen kleinen ja so ein ungutes Gefühl bekommst.
00:19:14: einer so einen kleinen Ick, wo du sagst oh nee und vielleicht denkst du ja stimmt die ist es.
00:19:23: Die schiebe ich hier schon ewig vor mir her da müsste mich wirklich mal drum kümmern.
00:19:27: also um dir Aufgabe dafür wirklich mal Zeit.
00:19:31: dann hast du sehr wahrscheinlich gerade deine Kröte gefunden wenn du diese Gefühle bei einer Aufgabe bekommst und dann stellst du dir jetzt im Zusammenhang mit dieser Aufgabe mit dieser von dir gerade gefundenen Krüte Drei Fragen, Frage eins.
00:19:47: Warum genau schiebst du diese Sache eigentlich auf?
00:19:51: Und das ist wichtig zu verstehen!
00:19:53: Ist dir die Aufgabe unangenehm?
00:19:55: Ist sie unklar?
00:19:57: Hast du das Gefühl, du kannst dem gar nicht herwerden weil du nicht genug weißt.
00:20:00: Weil dir irgendeine Information fehlt.
00:20:03: Ist die vielleicht auch zu groß?
00:20:05: Ist sie langweilig?
00:20:06: Hängt da vielleicht eine Entscheidung dran?
00:20:08: Hast du Angst vom Ergebnis?
00:20:10: kann ja auch sein.
00:20:11: oder hast du einfach keine Lust?
00:20:12: sei da ganz ehrlich zu dir.
00:20:14: aber hinterfrage dich bitte ganz ganz ehrlich in dieser ersten Frage warum genau schiebst du diese eine Sache auf und bitte egal was das Ergebnis ist nicht urteilen.
00:20:25: Wir wollen hier nur eine Bestandsaufnahme machen, du willst erst mal verstehen woher der Widerstand überhaupt kommt?
00:20:30: Ich möchte jetzt nicht dass du sagst ja habe ich keine Lust, muss das aber machen kann ja wohl nicht sein, dass du da jetzt keine Lust zu hast.
00:20:37: Das wollen wir nicht!
00:20:37: Wir wollen einfach nur einen Grund finden warum das so ist.
00:20:40: und dann gehen wir rüber.
00:20:41: zur Frage zwei Was ist denn hier eigentlich konkret zu tun?
00:20:46: Steuermachen beispielsweise ist keine besonders gute Aufgabe.
00:20:50: Ordner aus dem Schrankhöhlen und fehlende Belegliste ausfüllen, also fehlenden Beleger auflisten.
00:20:58: Das ist schon eher eine Aufgabe.
00:21:00: Website überarbeiten ist keine Aufgabe!
00:21:03: Es sind riesiges Projekt.
00:21:05: Startseitentext öffnen und die erste Überschrift überarbeiten – das ist eine Aufgabe.
00:21:10: dies konkret.
00:21:11: Die macht man vielleicht auch mit Mitarbeiterin.
00:21:14: klären des Gesprächs fühlen.
00:21:15: Erführen ist schwammig Gesprächstermin für Mittwoch vereinbaren und Gespräch vorbereiten.
00:21:21: drei Punkte ist relativ eindeutig.
00:21:24: Je konkreter eine Aufgabe wird, desto kleiner wird häufig auch der Widerstand.
00:21:29: Wenn du zusätzlich dazu wirklich festlegst was der erste Schritt ist also Beispiel bei den Beisteuern machen haben wir gesagt es keine gute Aufgabe sondern ein Projekt und du schreibst Ordner aus dem Schrank holen und fehlende Belege auflisten.
00:21:42: Ist wichtig dass klar ist das erster Schritt ist Ordner.
00:21:47: Okay, dritte Frage.
00:21:48: Wenn du das gemacht hast und erst wenn du das gemacht hast überlegst du nochmal bitte konkret muss ich das überhaupt machen?
00:21:56: Das ist übrigens so eine Frage, die wir uns super, super selten und mal ist erachtens viel zu selten stellen.
00:22:01: Kommen wir im Mentoring auch immer wieder dazu wenn wir eins-zu-eins zusammenarbeiten stelle ich ganz oft die frage Und du bist der Meinung dass du das wirklich tun musst?
00:22:10: und dann gucken mich alle so an dem zoom call und sagen ja wird steht auf meiner liste Ja aber das hast du doch dahin geschrieben.
00:22:16: also bist du der meinung Du musst das tun oder kann es euch jemand anders machen?
00:22:20: Oder ist das vielleicht überhaupt gar nicht mehr relevant?
00:22:22: Dann streichen wir ganz oft erstmal weil festgestellt würde Das ist eigentlich wirklich jetzt nicht so relevant.
00:22:29: Vielleicht liegt diese Aufgabe, die du hast seit sechs Wochen auf deiner Liste weil sie überhaupt nicht mehr erledigt werden möchte.
00:22:35: von dir ja?
00:22:36: Weil du es gar nicht machen möchtest!
00:22:37: Weil du das vielleicht auch nicht brauchst.
00:22:39: Vielleicht brauchst du dann auch keinen besseren Zeitplan oder keine Optimierung hinsichtlich Aufschieberein.
00:22:44: Du brauchst dann eine Entscheidung.
00:22:46: Machen Delegieren Streichen Neut terminieren, was auch immer.
00:22:52: Aber bitte nicht noch weitere sechs Wochen täglich anschauen und schlechtes Gefühl kriegen!
00:22:56: Das ist nicht die Lösung.
00:22:57: Ich wiederhole jetzt für dich nochmal die drei Fragen.
00:22:59: Frage eins Warum genau schiebst du diese eine Sache auf?
00:23:03: Frage zwei Was ist konkret zu tun?
00:23:05: und definiere möglichst auch den ersten Schritt?
00:23:08: Und frage drei musst du das überhaupt machen?
00:23:11: Okay Kommt man jetzt nochmal zu so einem klassischen Zeitmanagement-Tipp.
00:23:16: zudem ich eine ganz spezielle Meinung habe Wie könnte es anders sein?
00:23:22: Das klassische Eat That Frog Prinzip besagt, macht die unangenehmste Aufgabe immer als erstes am Morgen.
00:23:29: Also eat that frog.
00:23:32: Ich halte davon jetzt nicht so furchtbar viel.
00:23:35: Wenn du morgens deine produktivste Zeit hast und du bist jemand der so ist dann ja auf jeden Fall mach das.
00:23:41: Es gibt aber Menschen Die finden morgens ohne fremde Hilfe manchmal kaum das eigene Badezimmer.
00:23:48: Wenn man denen sagt, du machst als allererst die schwierigste und komplizierteste und anstrengendste Aufgaben... Die kommen überhaupt nicht mehr aus dem Bett!
00:23:56: für die anderen, von denen ich gerade gesagt habe.
00:23:58: Morgens super produktiv!
00:24:00: Die springen aus dem Bett wie so eine kleine Feder und dann ist die Kröte eventuell wirklich die beste Sache.
00:24:07: Das kann hervorragend funktionieren.
00:24:09: aber wenn deine Kröta ein fünfminütiger unangenehmer Telefonanruf ist da musst du dafür auch nicht im Zweifel selbst wenn du so'n Morningtyp bist deine beste Konzentrationsarbeitszeit nutzen.
00:24:21: Wenn du morgens aber überhaupt nicht besonders leistungsfähig bis, dann macht das wirklich einfach auch keinen Sinn die schwierigste Aufgabe ganz vorne zu machen.
00:24:29: Mir ist was anderes dabei wichtig!
00:24:31: Deine Kröte braucht einen festen Platz denn dann gibt sie Ruhe im Kopf.
00:24:35: Fester Platz heißt nicht irgendwann diese Woche.
00:24:39: Heißt auch nicht?
00:24:40: Ja Diese Woche mache ich, muss sich da mal ran.
00:24:42: Das ist eine Absichtserklärung, das ist kein fester Platz!
00:24:45: Sondern Dienstag zehn Uhr oder morgen früh nach dem ersten Kaffee?
00:24:50: Oder Donnerstag zwischen Termin eins und Termin zwei?
00:24:53: Der entscheidende Punkt ist nicht zwingend dass du die Kröte morgens um acht Uhr machst ne?
00:24:57: Oder dass Du die Krüte morgen zum acht Uhr IST Auch wenn ich ja jetzt für die Vegetarier unter uns nicht immer dieses Essensbild hier reinbringen möchte.
00:25:05: Der entscheidende Punkt ist, du musst aufhören jeden Tag mit dir neu zu verhandeln!
00:25:10: Denn das ist es was du tust, wenn du aufschiebst.
00:25:12: Die Aufgabe kommt und du sagst heute... Jetzt ist aber Dienstag, also Dienstag überhaupt kein guter Tag für solche Aufgaben.
00:25:22: Das habe ich auch mal gelesen dass man das entweder am ganz am Anfang oder ganz am erst alles Bullshit.
00:25:27: du fängst an mit dir zu verhandeln.
00:25:29: lasse sich dann nicht darauf ein auf diese Verhandlungen denn genau die permanente Neuverhandlung kostet Energie.
00:25:35: ja heute Ja, vielleicht später.
00:25:38: Obwohl morgen eigentlich besser?
00:25:39: Ach jetzt lohnt es sich auch nicht mehr!
00:25:41: Ich glaube ich mach das alles lieber erst am Montag.
00:25:43: Nein machen wir so nicht.
00:25:45: Einmal entscheiden und dann machen.
00:25:46: Dann steht ein Termin, tragt den Termin in dein Kalender ein, da steht die Kröte im Termin und dann behandelt's zu der Kröthe wie die Zahnreinigung Noch was Wichtiges, ne?
00:25:57: Wenn du jetzt auf deine Liste schaust und die Übungen machst, die wir eben gemacht haben.
00:26:00: Und dann stellst du fest da sitzen zwölf fette Kröten in deiner Aufgabenliste.
00:26:05: Da machst du jetzt bitte morgen keinen Krultenpower-Day!
00:26:08: Ja ich kenne euch nämlich hier Papamalm.
00:26:11: Dann macht ihr so Krütenpower-Days daraus.
00:26:13: Sagt dir ab morgen wird's.
00:26:15: Morgen räume ich meine Liste auf.
00:26:17: Morgen mache ich alle meine Kräuten.
00:26:18: Morgen mach' ich euch.
00:26:19: Ich lass sie alle platzen.
00:26:22: Das ist genau meistens die Art von Plan, die super motiviert aussieht wenn wir sie schreiben und spätestens um elf Uhr morgens frühes Feierabend.
00:26:31: Nimm eine Krüte!
00:26:32: Nimm die eine Sache, die dich gerade irgendwie echt am meisten nervt, die immer wieder kommt und die sich immer wieder bei dir meldet, die häufig in deinem Kopf auftaucht, wenn es grad gar nicht passt zum Beispiel abends bei der Netflix-Serie oder wenn du mit deinen Kindern auf dem Spielplatz bist was auch immer.
00:26:46: eine Sache, die du schon lange vor dir her schiebst und dich immer wieder nervt.
00:26:51: Oder bei der du weißt eventuell weg wäre ja dann würde ich mich sofort instant wie man heute sagt besser fühlen!
00:26:58: Und dann machst du genau diese eine Sache Planen klären.
00:27:02: weiß ich was ich zu tun habe?
00:27:03: festlegen was der erste Schritt ist in den Kalender eintragen Wenn die Krüte erledigt ist, dann kannst du dir die nächste vornehmen.
00:27:10: Du musst jetzt nicht dein komplettes Leben und deinen kompletten Krultenbestand an einem Dienstagvormittag aufräumen – das ist nicht notwendig!
00:27:19: Aber du kannst einfach aufhören eine Sache wochenlang jeden Tag aufs Neue mitzuschleppen.
00:27:26: Vielleicht ist also heute so ein kleiner Impuls, indem du mich dich einfach mal fragst welche eine Sache bindet.
00:27:33: Einfach gerade wirklich unverhältnismäßig viel meiner Aufmerksamkeit nur weil ich sie einfach immer wieder aufschiebe und sie immer noch offen ist.
00:27:41: nicht sowas wie was in meine fünfzwanzig offenen Aufgaben oder wir optimiere ich meine komplette To-do List als Bullshit ja sondern wirklich nur.
00:27:50: Was ist denn jetzt grade?
00:27:52: Meine Eine Kröte.
00:27:54: Du kannst dir auch einen Namen geben.
00:27:55: Übrigens mache ich auch manchmal, ne?
00:27:57: Dann kriegen die Kröten Namen und dann macht das fast Spaß mit denen zu arbeiten!
00:28:01: Wenn so eine Kröte mal Hermine heißt oder die heißt vielleicht mal Chantal ja... Oder ich habe auch eine Krüte, die Norbert heißt ab und zu,
00:28:09: ne?!
00:28:10: Freilagmal im Steuerberater Und dann entscheide Muss sich die Krötte überhaupt essen?
00:28:16: Oder kann ich sie streichen?
00:28:18: Kann ich die vielleicht einfach jemand anderem auf den Schreibtisch setzen Ja?
00:28:21: Zum Beispiel ein Partner den Kindern, Arbeitskollegen was auch immer.
00:28:26: Oder muss ich vielleicht bevor ich überhaupt die Kröte mir schnappe erstmal eine Entscheidung treffen?
00:28:32: Ja oder muss sich vielleicht einfach endlich nur die Krüte mal abarbeiten?
00:28:38: Manchmal ist gutes Zeitmensch mit nicht die Frage wie du noch mehr in deinen Tag hineinkommst.
00:28:42: eigentlich ist das nie die Frage.
00:28:44: aber wir können planen wie wir wollen wenn wir diese Kröten immer wieder So behandeln, dass wir dann über sie diskutieren und zwar jeden einzelnen Tag.
00:28:55: Da brauchst du nicht zu planen.
00:28:59: Dann übernehmen die Krüten!
00:29:02: Das ist ein unfriendly Takeover von so einem Frog.
00:29:06: Das wollen wir ja nicht.
00:29:07: Manchmal entsteht wirklich eine riesige Entlastung dadurch... ...dass wir endlich eine Sache abschließen, die schon sehr lange offen ist Und falls ihr jetzt beim Hören dieser Folge sofort eine bestimmte Aufgabe eingefallen ist?
00:29:20: Dann vermute ich, du weißt was deine Kröte ist und dann wünsche ich dir ganz viel Erfolg.
00:29:25: Und ich freue mich übrigens wenn du deine Krüter angepackt hast die erledigt hast und mir eine Vollzugs e-Welt schreibst und sagt Sandra Ich habe meine Krüte umgesetzt und wir hören uns in der nächsten Folge.
00:29:36: bis dahin wünsch ich dir viel Erfolg mit deiner Krütte.
00:29:39: machst ihr nicht unnötig schwer kümmer dich um die eine Sache und dann hören wir uns nächste Woche.
00:29:44: pass gut auf dich auf bis dahinten tschüss.
00:29:47: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann freue ich mich wirklich riesig darüber.
00:29:50: Wenn du meinen Podcast bewertest oder ihn auch mit jemandem teils von dem du glaubst dass diese Themen oder auch das Thema gerade heute wirklich hilfreich für die Personen sein könnten Denn genau dadurch kann ich oder können wir gemeinsam auch noch mehr Menschen helfen irgendwie wieder mehr Klarheit, mehr Struktur und auch mehr Realität in ihren Alltag zu bringen.
00:30:10: Und falls du mein Null-Euro-Angebot alle Aufgaben auf einen Blick noch nicht kennst den Link findest du ebenfalls in den Schornhauts.
00:30:15: Ich wünsche dir einen schönen Tag.
00:30:16: Wir hören uns in der nächsten Folge.
00:30:17: Tschüss tschüss!
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